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Die Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Berlin-Lichtenberg
Wir über uns
Gemeindebüro/Pfarrbezirke
Geschichte
Gemeindeleitung
Friedrichsfelde
Karlhorst
Erlöserkirche
Barmherzigkeit
Gemeindeleben
Kirchenmusik
Die Amalien-Orgel
Wir über uns
Die evangelische Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde erhält ihre Orientierung durch das Evangelium von Jesus Christus. Wir erbitten Gottes Hilfe für unser Ziel, in guten und schlechten Zeiten Menschen aller Generationen ein vertrautes Zuhause zu sein. Wir wollen offen sein für Menschen, die ihren Glauben in der Gemeinschaft mit Gott und anderen Christen leben wollen, für Menschen, die bei uns Orientierung und Hilfe suchen. Wir freuen uns auf Menschen, die bereit sind, mit ihren persönlichen Fähigkeiten und Erfahrungen am Gemeindeleben mitzuwirken.
Die Gemeinde liegt im südlichen Teil des Berliner Bezirks Lichtenberg. Die Lage zwischen Ostkreuz und Wuhlheide bietet eine vielfältige Palette Berliner Lebensumfelder von dichtbebauten Altbauvierteln über Plattenbausiedlungen, Villenviertel bis zur grünen Lunge.
Die Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Lichtenberg Oberspree und mit diesem zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Die Gemeinde entstand im Jahr 2001 durch Fusion der vier ehemals selbständigen Gemeinden Friedrichsfelde, „Zur frohen Botschaft“ in Karlshorst, Erlöser und „Zur Barmherzigkeit“.Die fusionierte Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde gliedert sich heute in drei Pfarrbezirke.
Die Gemeindeleitung besteht aus den drei Pfarrern und 15 gewählten ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern.
Ein Gemeindebeirat wirkt bei der Planung, Koordinierung sowie Beratung von Einzelfragen der Gemeindearbeit mit. Er setzt sich aus den Vertretern der Gemeindebezirksvorstände in den vier ehemals selbständigen Gemeindeteilen zusammen.
Gemeindebüro / Pfarrbezirke
Die Gemeinde hat ca. 8600 Gemeindeglieder. Sie unterteilt sich in Pfarrbezirke, denen die drei Pfarrstellen zugeordnet sind. Der Pfarrbezirk Nord umfasst den weit überwiegenden Teil der ehemaligen Gemeinde Friedrichsfelde. Der Pfarrbezirk Süd besteht im Wesentlichen aus der ehemaligen Gemeinde Karlshorst. Der Pfarrbezirk West erstreckt sich hauptsächlich über den Bereich der ehemaligen Gemeinden Erlöser und „Zur Barmherzigkeit“.
Im Umfeld aller vier Predigtstätten gibt es jeweils ein Gemeindebüro, in dem ehrenamtliche Mitarbeiter Dienst tun. Das zentrale Gemeindebüro der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde befindet sich im Gemeindehaus in Friedrichsfelde. Hier arbeitet der hauptamtliche Küster, Herr Meyer.
Büroanschrift: (Herr Meyer)
Am Tierpark 28
10315 Berlin
Telefon: 030 / 5129103
Fax: 030 / 51067161
Öffnungszeiten:
Mo, Fr: 9.00 - 12.00 Uhr
Di: 15.00 - 18.00 Uhr
Do: 9.00 - 12.00, 15.00 -17.00 Uhr
Geschichte
Unsere Paul-Gerhardt-Gemeinde gibt es in der jetzigen Form seit dem Jahr 2001. Es war ein mutiger und entschlossener Schritt, die vier Gemeinden Friedrichsfelde, Karlshorst, Erlöser und Barmherzigkeit mit ihren völlig unterschiedlichen sozialen und demographischen Strukturen und mit ihrer jeweils ganz eigenen Geschichte und Befindlichkeit zusammenzuschließen.
Konkret bedeutete die Fusion, mit nur noch insgesamt drei Pfarrstellen vier vormals eigenständige Kirchengemeinden zu versorgen. Es gilt, gemeinsame Kristallisationspunkte zu stärken und zugleich die Eigenheiten der nunmehr vier Gemeindebezirke zu respektieren. Wo es sinnvoll erscheint, werden bestimmte Arbeitsbereiche - zum Beispiel Teile der Jugendarbeit - an einem Schwerpunkt für die ganze Gemeinde angeboten. Das vielfältige Angebot in den einzelnen Gemeindebezirken bietet den Gemeindemitgliedern eine große Bereicherung der Möglichkeiten zur Teilnahme am Gemeindeleben. Die Wege zwischen den Gemeindebezirken sind kurz und verkehrsmäßig gut erschlossen. Es sollte daher leicht fallen, sich im Nachbarbezirk zu engagieren, wenn im eigenen Gemeindebezirk das gewünschte Angebot einmal nicht zur gewünschten Zeit bereitstehen sollte.
Die Gemeinde als ganze hat so für alle ein breites Integrationsangebot bereit. Und die Gemeinde ist damit stark genug, den bevorstehenden Herausforderungen zu begegnen. Aufgaben gibt es genug, z.B. das bauliche Erbe der Kirchen zu bewahren und sinnvolle Nutzungskonzepte für die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten zu entwickeln.
Gemeindeleitung
Die Leitung der Kirchengemeinde liegt nach der Grundordnung unserer Kirche in den Händen des Gemeindekirchenrates (GKR). Der GKR hat die Verantwortung für die geistlichen, organisatorischen und finanziellen Belange der Gemeinde. Der GKR der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde setzt sich zusammen aus den drei Pfarrern und 15 gewählten Ältesten.
Friedrichsfelde
Das Gemeindeleben im Pfarrbezirkbezirk Friedrichsfelde kann mit den ältesten historischen Wurzeln aufwarten, geht doch die Besiedlung des heutigen Friedrichsfelde zurück bis ins 13. Jahrhundert. Siedler vom Niederrhein, aus Westfalen und vom Fläming gründen das 1265 erstmals urkundlich erwähnte Dorf Rosenfelde mit Kirche und Kirchplatz. Patronat und Rechte an diesem Dorf gehen im Jahr 1319 an die Städte Berlin und Cölln. Es kann also auf eine ganz alte Verbindung mit Berlin zurückblicken.
Nach zahlreichen Wirren lässt der Kurfürst das Dorf im Jahr 1699 in Friedrichsfelde umbenennen. Im 19. Jahrhundert erwirbt die Familie derer von Treskow die Ländereien, der berühmte Gartenkünstler Peter Joseph Lenné wird mit der Gestaltung des Schlossparks beauftragt, der die Keimzelle des heutigen Tierparks Friedrichsfelde ist.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wird eine neue Kirche im typischen Stil der Zeit aus rotem Backstein errichtet. Wie soviele andere Bauten wird auch sie Opfer des zweiten Weltkriegs. Im Jahr 1952 wird sie auf den Resten der alten Kirche wieder aufgebaut.
Nun steht sie da, wie wir sie kennen: eine kleine gedrungene, aber kräftige Dorfkirche. Mit der liebevollen Gestaltung des alten Dorfangers weckt sie auch in der Umgebung der großen Wohnbauten der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts Erinnerungen an längst Vergangenes. Sie ist ein Teil von uns und unserem Leben, erinnert uns und lädt uns ein.
Die Kirche in Friedrichsfelde ist heute Mittelpunkt des Pfarrbezirks Nord. Neben der Kirche befinden sich weitere Gemeindräume, u.a. ein Gemeindesaal, sowie das zentrale Gemeindebüro der Paul-Gerhardt-Gemeinde.
Anschrift:
Am Tierpark 28
10315 Berlin
Tram M 17, 27, 37, Bus 194
Karlshorst
Fünfzehn Jahre nach Gründung des Villenvororts Karlshorst wurde im Mai 1910 die evangelische Kirche geweiht. Bereits im ersten Weltkrieg bekam der Kirchenbau die Folgen des Krieges zu spüren, als im Jahr 1917 die Bronzeglocken abgeliefert werden mussten. Tiefer war der Einschnitt des zweiten Weltkriegs. Durch Bombenangriffe und Granatbeschuss wurde die Kirche beschädigt. Nachdem wenige hundert Meter von der Kirche entfernt die Kriegshandlungen durch die bedingungslose Kapitulation im Offizierskasino der Pionierschule der Wehrmacht zu Ende gingen, musste wenige Tage später der größte Teil der deutschen Bevölkerung Karlshorst verlassen.
Die sowjetische Armee nutzte die Kirche dann 10 Jahre lang als Speicher und Pferdestall. Im Mai 1955 wurde die Kirche an die Kirchengemeinde zurückgegeben und nach ersten Renovierungsmaßnahmen am 15. Juli 1956 durch Bischof Dibelius gewidmet. Die Kirche erhielt nun den Namen "Zur frohen Botschaft".
Ein weiterer Meilenstein war das Jahr 1960: Nachdem die alte Orgel den Wirren der Kriegs- und Nachkriegszeit zum Opfer fiel, erhielt die Kirche die Orgel, die in der berühmten Orgelwerkstatt von Johann Peter Migend im Jahr 1755 für Prinzessin Anna Amalia von Preußen, die jüngste Schwester von Friedrich II., erbaut wurde. Diese mit Abstand bedeutendste und wertvollste historische Orgel in Berlin zieht seither Künstler und Liebhaber aus aller Welt nach Karlshorst.
Seit Abschluss der Renovierung des Kircheninneren im Jahr 1994 präsentiert sich die Kirche in Karlshorst wieder in ihrer ganzen Schönheit.
Die Kirche ist heute Mittelpunkt des Pfarrbezirks Süd unserer Paul-Gerhardt-Gemeinde. Die Kirche bildet ein Ensemble mit einem angrenzenden Gemeinderaum und dem Gemeindebüro des Bezirks Karlshorst. Ein Gemeindesaal befindet sich im Lothar-Kreyssig-Haus in der Lehndorffstraße 11-15 über dem evangelischen Kindergarten.
Anschrift:
Weseler Straße 6
10318 Berlin
S 3, RE 7, RB 14, Tram M 17, 27, 37, Bus 396
Erlöser - Geschichte der Erlöserkirche
Die Erlöserkirche zwischen den S-Bahnstationen Nöldnerplatz und Rummelsburg wurde im Jahr 1892 geweiht. Sie war die erste der im Rahmen des großangelegten Kirchenbauprogramms der Kaiserin Auguste Victoria fertiggestellten Kirchenneubauten in den damaligen Randbezirken der stetig wachsenden Hauptstadt.
Die Erlöserkirche in Berlin-Lichtenberg (genauer: Berlin-Rummelsburg) ist die erste von etwa 60 Kirchen, die im Rahmen des groß angelegten Kirchenbau - Programms der Kaiserin Auguste Victoria fertig gestellt wurde. Das 100. Kirchweihjubiläum im Jahre 1992 bekam dadurch eine durchaus stadtgeschichtliche Dimension. Noch heute sind die beiden prächtigen - wenngleich stark restaurierungsbedürftigen - Stühle vorhanden, welche das Kaiserpaar bei seinen Besuchen in dieser Kirche benutzte.
In den achtziger Jahren wurde die Kirche bekannt durch die Aktivitäten der Friedensbewegung, welche in der DDR an den Rand der Illegalität gedrängt und deshalb ständig mit Repressalien konfrontiert war. Polizei und Staatsicherheit waren damals ständige "Gäste" auf dem Kirchgelände. In der Wendezeit 1989 gingen Bilder der Erlöserkirche um die Welt; Tausende drängten sich zu Protestveranstaltungen und Fürbitt-Gottesdiensten in das Gebäude.
In den Jahren nach der Wende wurde es ruhiger um die Kirche. Jedoch wurde sie regelmäßig für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt. Dabei trat die Notwendigkeit der Sanierung des Gebäudes immer stärker hervor. Nachdem im Jahre 1993 eine moderne Heizung installiert wurde, fand im Jahre 2000 die Sanierung des Turmes (mit neuer Turmuhr), des Daches und der Außenhaut statt, so dass die Kirche zunächst äußerlich wieder ein ansprechendes Bild bot. In den Jahren 2006 und 2007 geschah dann der entscheidende Durchbruch: nach einer Grundsicherung der Mauern gegen aufsteigende Nässe wurde der gesamte Innenraum der Kirche neu verputzt. Zugleich wurde an einigen Stellen die originale Bemalung aus der Entstehungszeit freigelegt bzw. wiederhergestellt. Die gelungene Verbindung von Alt und Neu verleiht dem Raum heute eine ganz eigene Atmosphäre und lädt noch mehr als bisher zum Verweilen ein.
Weitere Arbeiten wie etwa die Verschönerung des Fußbodens, die Installierung einer neuen Beleuchtung und nicht zuletzt die Generalüberholung der klangschönen Orgel sind mittelfristig vorgesehen. Schon jetzt aber erfüllt die Kirche alle Voraussetzungen, um in vielfältiger Weise genutzt zu werden. Nach dem Wunsch von Mitarbeitern und Gemeinde soll sie sich - was sowohl kirchliches Leben als auch kulturelle Ereignisse betrifft zu einem Anziehungspunkt für die Menschen in Kiez, Stadtbezirk und darüber hinaus entwickeln.
Barmherzigkeit
Das Gemeindezentrum in der Eitelstraße 20 südlich des Bahnhofs Lichtenberg ist die jüngste der Predigtstätten in unserer Gemeinde. Sie wurde als erster von der schwedischen Kirche finanzierter Kirchenbau in der DDR am 28. Mai 1978 eingeweiht. Die Behörden gaben damals die Auflage, dass der Bau von außen keine Merkmale einer Kirche zeigen sollte. Einen Turm werden Sie deshalb vergeblich suchen, jedoch verweist heute ein unübersehbares großes Kreuz vor dem Gebäude auf den innewohnenden Geist.
Die Gemeinde "Zur Barmherzigkeit" entstand als jüngste der in der Paul-Gerhardt-Gemeinde aufgegangenen ehemals selbständigen Gemeinden im Jahr 1956. Sie war eine Ausgründung aus dem Bereich der Pfarr- und Glaubenskirchengemeinde. Erster Versammlungsort war eine alte Wehrmachtsbaracke. Mit der Fertigstellung des heutigen Baus erhielt die Gemeinde ihr würdiges Zentrum.
Die Kirche ist heute die zweite Predigtstätte im Pfarrbezirk West der Paul-Gerhardt-Gemeinde.
Anschrift:
Eitelstraße 20
10317 Berlin
S 5, S 7, S 75, U 5, Bus 240
Gemeindeleben
Die Gemeinde bietet Ihnen ein breites Spektrum themen- und zielgruppenorientierter Kreise an. Die meisten dieser Gruppen treffen sich regelmäßig, einmal in der Woche oder auch im Monat. Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Sollten Sie in Ihrem Pfarrbezirk nicht fündig werden, richten Sie Ihren Blick bitte auch auf die Treffen in den benachbarten Bezirken. Das gesamte Gemeindeangebot steht Ihnen offen. Wir freuen uns auf Sie. Hier eine kurze Übersicht. Genauere Daten entnehmen Sie bitte der Webseite http://www.paul-gerhardt.com:
Bibel- und Gesprächskreise
Angebote für Kinder und Jugendliche
Angebote für Senioren
Angebote für Frauen
Diakonie und Besuchsdienste
Musik
und nicht zuletzt
Geselliges
Kirchenmusik
Die Kirchenmusik spielt in unserer Gemeinde eine wichtige Rolle. Seit langem genießen die Amalien-Orgel in Karlshorst und die Arbeit der Chöre überregionale Aufmerksamkeit. Aber auch die musikalische Gestaltung der „ganz normalen“ Gottesdienste verdient immer wieder Beachtung.
Die Hauptverantwortung für die kirchenmusikalischen Schwerpunkte tragen die beiden hauptamtlichen Kantoren Matthias Elger und Beate Kruppke. Daneben bringen zahlreiche weitere Organisten und Musiker ihr Engagement und ihr Können zur Ehre Gottes und zur Freude der Gemeinde ein. Immer wieder setzt die Arbeit des Posaunenchors unter der Leitung von Manfred Rohrpasser den Gemeindefesten und Gottesdiensten musikalische Glanzlichter auf. Seit einigen Jahren trägt auch das Laienorchester mit Streichern und Holzbläsern zur Abrundung des musikalischen Angebots bei.
Wenn auch Sie gerne an der Gestaltung des Musiklebens mitwirken wollen, informieren Sie sich bitte über die Gemeinde-Ensembles:
Erlöserchor (www.erloeserchor-berlin.de)
Kantorei Karlshorst
Orchester
Posaunenchor
Gemeinde-Band
auf unserer Webseite http://www.paul-gerhardt.com
Und für den musikalischen Nachwuchs der Gemeinde gibt es Gelegenheit, sich dem Kinderchor oder den Jungbläsern anzuschließen. Oder im musikalischen Kindergottesdienst mitzumachen.
Alle Inhalte, mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde
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