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Die Kreuzkirche zu Dresden

Die Geschichte der Kreuzkirche
Gemeindekreise
Service
Kreuzorganisten
Die Orgel der Kreuzkirche
Der Förderverein
Anschriften
Die Geschichte der Kreuzkirche
Die Dresdener Kreuzkirche ist die evangelische Hauptkirche der Stadt Dresden. Sie kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken.
Bereits 1215 unter dem Namen Nikolaikirche gegründet, wurde sie 1388 als Kreuzkirche neu geweiht.
Durch Brand- und Kriegseinwirkungen ist sie mehrfach zerstört und danach immer wieder erneuert worden. In ihr wurde 1539 der erste lutherische Gottesdienst in Dresden gehalten.
Durch ihre zentrale Lage auf dem Altmarkt, direkt neben dem Rathaus, ihrem einmaligen Charakter und ihre vielfältigen Angebote ist sie zu einem bedeutenden geistlichen und musikalischen Zentrum Dresdens geworden. So hat sie auch Anteil an der gegenwärtigen Entwicklung und war für Dresden in der Wendezeit 1989 ein Symbol für die politische Umgestaltung.
Auch als Zentrum des kirchenmusikalischen Schaffens hat die Kreuzkirche über Jahrhunderte ihre Stellung behauptet und fühlte sich stets der Pflege der geistlichen Musik aus Vergangenheit und Gegenwart verpflichtet.
Seit fast 800 Jahren ist sie Heimstatt des Dresdner Kreuzchores. Dieser auch international hochgeachtete Knabenchor pflegt neben seinen liturgischen Aufgaben in den Gottesdiensten und Vespern sowohl das geistliche chorsinfonische Schaffen als auch den A-cappella-Gesang. Angeregt durch das Wirken des über vier Jahrzehnte tätigen Kreuzkantors Rudolf Mauersberger (1930-1971) widmet er sich vornehmlich der Pflege des musikalischen Nachlasses des Dresdner Hofkapellmeisters Heinrich Schütz.
Orgelkonzerte auf der Jehmlich-Orgel sind ein weiterer bedeutender Bestandteil des weitgefächerten musikalischen Angebotes der Kreuzkirche.
Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde die Kreuzkirche provisorisch instandgesetzt und konnte 1955 wieder eingeweiht werden. Zunächst stand die äußere Rekonstruktion im Vordergrund. Die nur als Provisorium gedachte Gestaltung des Innenraums ist einzigartig und hat sich inzwischen in Ihrer Schlichtheit als bewahrenswert erwiesen. Es wurden aber immer stärker die baulichen Provisorien und ihre Mängel sichtbar. Hinzu kamen ganz normale Verschleißerscheinungen. Aus diesen Gründen war es dringend erforderlich, u.a. den Putz, die Heizung, die Elektrik, den Fußboden und das Gestühl zu erneuern. Im Zuge dieser Erneuerungen bot sich an, gewisse architektonische Unzulänglichkeiten mit zu beseitigen. Dies betraf vornehmlich den Altarraum und die Orgelempore.
Für diese Vorhaben waren und sind erhebliche finanzielle Mittel erforderlich, die die Kräfte der Kirchgemeinde weit überschreiten. Daher hat sich im Dezember 1995 ein "Förderverein Dresdner Kreuzkirche e.V." gegründet. Er möchte viele Mitglieder dafür gewinnen, dass die Kreuzkirche saniert und weiterhin ihrer Bedeutung gerecht wird.
Gemeindekreise
Das Gemeindeleben in der Kreuzkirche ist geprägt durch die Aktivitäten in verschiedenen Gemeindekreisen, die den Mitgliedern der Gemeinde ein vielfältiges Angebot bieten.
In allen Kreisen sind interessierte Menschen jederzeit herzlich willkommen! Informationen, wann und wo die Zusammenkünfte stattfinden, erhalten Sie im Pfarrbüro und auf unserer Webseite.
Folgende Angeboten sind zu finden:
Bibelstunde
Frauenabend
Helferkreis
Junge Gemeinde
Mittwoch Treff
Mütterabend
Seniorentreff
Service
Hier finden Sie Informationen zu den Öffnungszeiten der Kirche, zum Turmaufstieg und zu Kirchenführungen.
Öffnungszeiten Kirche
Montag Samstag 10.00 18.00 Uhr
Sonntag ab 12.00 Uhr
Aktuelle Änderungen der Öffnungszeiten aufgrund von Proben oder zur Vorbereitung von Konzerten in der Kirche entnehmen Sie bitte den Aushängen vor Ort.
Vor den Samstags-Vespern und den Konzerten öffnet die Kirche in der Regel 45 Minuten vor Beginn.
Preise Turmaufstieg
Der 92 Meter hohe Kirchturm überstand den Angriff ohne allzu große Schäden. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein herrlicher Blick über die Stadt bis ins Elbsandsteingebirge, ins Erzgebirgsvorland und das Elbtal mit seinen Weinhängen.
Erwachsene 2 Euro
Kinder 1 Euro
Familien 5 Euro
Kirchenführungen
Dienstags und donnerstags im Anschluss an „Orgel Punkt Drei“ und nach telefonischer Absprache.
Kontakt: Claudia Karg
Kreuzorganisten
Das Amt des Kreuzorganisten ist eines der traditionsreichsten seiner Art. Die Nachrichten über die Organisten an der früheren Nikolai- und heutigen Kreuzkirche reichen bis in das Jahr 1370 zurück und gehören somit zu den ältesten Zeugnissen über Organisten überhaupt. Die einstige Nikolaikirche wurde im Mittelalter wegen des in ihr aufbewahrten und verehrten Partikels des Kreuzes Christi in Kreuzkirche umbenannt. Bereits im Mittelalter wirkten zwei Musiker an der Kirche, Kantor und Organist. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten. Die meisten Kreuzorganisten blieben bis zu ihrem Tode im Amt.
Viele Kreuzorganisten, aber auch Kreuzkantoren waren auch als Orgelkomponisten bekannt, so z. B. August Gottfried Homilius, Gustav Adolf Merkel, Herbert Collum oder Michael Christfried Winkler. Andere hingegen waren für ihre Improvisationskunst berühmt wie etwa Alfred Sittard, der auch wesentlich zur frühen Verbreitung des Orgelwerks von Max Reger beitrug. Merkel war wohl außerdem der erste „ökumenische“ Organist: Neben seinem Amt als Kreuzorganist erhielt er später zusätzlich das des Organisten an der katholischen Hofkirche. Orgelkonzerte und die musikalischen Vespern der Kreuzkirche haben ebenfalls bereits seit Jahrhunderten eine feste Tradition und das schon zu Zeiten, in denen solche Veranstaltungen noch unüblich waren.
Der Förderverein
der die Kreuzkirchgemeinde bei der großen Aufgabe der Innensanierung unterstützt, bietet Ihnen dazu folgende Möglichkeiten an:
1. Werden Sie Mitglied des Fördervereins und/oder werben Sie für Ihn.
2. Spenden Sie für die Innensanierung der Kreuzkirche und/oder werben Sie dafür.
3. Besuchen Sie die Benefizkonzerte des Fördervereins und/oder werben Sie dafür.
4. Kaufen Sie die in der Kirche angebotenen Souvenirs.
Im Ergebnis der vorliegenden abgeschlossenen Planung durch die Architektengemeinschaft Kulturbauten Dresden (Dipl.-Ing. Albert und Dipl.-Ing. Seidlitz) werden für die Innensanierung mehr als fünf Millionen Euro benötigt. Davon sind über vier Millionen Euro in bisher drei von vier Bauabschnitten bereits verbaut worden.
Der erste Bauabschnitt (Sanierung des Altarbereiches, Ausbau des Kellergeschosses zu Funktions- und Sozialräumen, Restaurierung des Altarbildes) wurde im Zeitraum April bis November 2001 abgeschlossen.
Allerdings verursachte die Beseitigung der Hochwasserschäden vom August 2002 im Keller zusätzliche Kosten.
Im Jahre 2002 wurde aus dem 2. Bauabschnitt zunächst die Orgelempore mit Westwand saniert. Damit verbunden waren die bereits überfällige Reinigung und Überholung der großen Jehmlich-Orgel und der Neuaufbau der Chorempore.
Im Jahre 2003 ist im Rahmen des 2. Bauabschnittes die Sanierung des Hauptschiffes sowie der Emporen vorgenommen worden. Darin eingeschlossen war die Sanierung der zugehörigen Außenfenster mit ihren Laibungen. Außerdem wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Akustik durchgeführt.
Es folgte im Jahre 2004 im 3. Bauabschnitt die Sanierung der Seitenschiffe, die Erneuerung der Bodenbereiche des Kirchenschiffes einschließlich des Einbaues einer Luftheizung sowie die Rekonstruktion und Erweiterung des Altar-Fußbodens mit Einbau einer Fußbodenheizung. Die Installation des kombinierten Lüftungs-Heizungs-Systems wurde abgeschlossen.
In den Jahren 2005 und 2006 konnte die Erneuerung des Kirchengestühls im Schiff vorgenommen werden.
Es verbleiben noch folgende zu realisierende Vorhaben, die bis zum Deutschen Evangelischen Kirchentag im Jahr 2011 in Dresden abgeschlossen werden sollen:
- Sanierung der beiden Kapellen und der Sakristeien
- Sanierung der Treppenhäuser und des Turmbereiches
- Erneuerung des Glockenstuhls
- Erneuerung der restlichen gebäudetechnischen Ausrüstungen
Sämtliche finanziellen Eigenmittel wurden durch die bisherigen Baumaßnahmen aufgebraucht. Die Realisierung der weiteren Vorhaben ist allein vom Spendenaufkommen abhängig.
Der Vorstand dankt Ihnen im Voraus für Ihre Unterstützung.
Kontakt
Ansprechpartner: Pfarrer Joachim Zirkler, Vorsitzender
Förderverein Dresdner Kreuzkirche e.V.
An der Kreuzkirche 6
01067 Dresden
Tel.: 0351-4 39 39 12
Fax: 0351-4 39 39 14
Anschrift des Pfarramts
Evangelisch-Lutherische Kreuzkirchgemeinde
An der Kreuzkirche 6
01067 Dresden
Tel.: +49 (0)351 - 4 39 39 20
Fax: +49 (0)351 - 4 39 39 39
Anschrift der Konzertkasse
Evangelisch-Lutherische Kreuzkirchgemeinde
Konzertkasse
An der Kreuzkirche 6
01067 Dresden
Tel: +49 (0)351 496 58 07
Fax: +49 (0)351 496 58 08
E-Mail: konzertkasse@kreuzkirche-dresden.de
Mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde - Ev.-Luth. Kreuzkirchgemeinde Dresden
Fotos: Jörg Schöner und Sylvio Dittrich
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