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Die Gemeinde St. Liborius in Bemervörde

Kirchenmusik
Buntes Musikleben
historische Daten
Die Orgel
Daten und Fakten


Kirchenmusik wird an St. Liborius GROSS geschrieben
Das gemeinsame Singen und Musizieren, das aufeinander Hören in der Gruppe und das Hineinwachsen in den Gottesdienst und das Gemeindeleben sind die wichtigsten Ziele der Kirchenmusik in unserer Gemeinde.

Ihr Kantorin
Katharina Dueweke


Buntes Musikleben

Orgelmusik zur Marktzeit
30 Minuten Orgelmusik zur Marktzeit gibt es jetzt das ganze Jahr über - und zwar an jedem ersten Freitag im Monat um 10.30 Uhr. An der Orgel: Katharina Düweke und Gäste.
Eintritt frei

Der Gospelchor
immer freitags von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr im Ludwig- Harms- Haus

Posaunenchor St.Liborius
Leitung: Christine von Stryk
jeden Dienstag um 18.30 Uhr
im Ludwig-Harms-Haus
Kirchenstraße 2
Bremervörde

Kantorei St.Liborius
Geschichte des Chores
Im Herbst 1941 hatte sich ein 13-köpfiger „Sing-kreis“ zusammengefunden, aus dem sich ein stattlicher Chor entwickelt hat. Heute gehören 82 Sängerinnen und Sänger dem Kirchenchor an. Die Kantorei St. Liborius ist aus dem Gemeinde-leben nicht mehr wegzudenken. Sie wirkt mit an festlichen oder besonderen Gottesdienste und gestaltet musikalische Abendandachten.

Zudem freuen sich die Mitglieder immer wieder auf die vergnügten Chorfreizeiten. Man probt gemeinsam für das große Konzert und genießt das fröhliche Zusammensein.

Tu dir was Gutes- Sing im Chor.

Singen Sie nicht nur in der Badewanne, sondern kommen Sie zu uns! Tel.: 04761 / 921076
Proben: jeden Montag, 19.30 Uhr im Ludwig-Harms-Haus
Leitung: Kantorin Katharina Düweke
jeden Montag um 19.30 Uhr
im Ludwig-Harms-Haus
Kirchenstraße 2
Bremervörde

Kinderkantorei ( ab 3. Schuljahr )
Die Kinderkantorei probt jeden Dienstag um 15.00 Uhr
im Ludwig-Harms-Haus
Kirchenstraße 2
27432 Bremervörde
Leitung: Kantorin Katharina Düweke

Spatzenchor ( 1. und 2. Schuljahr)
Die Kinder treffen sich jeden Dienstag um 16.00 Uhr
im Ludwig-Harms-Haus
Kirchenstraße 2
27432 Bremervörde
Leitung: Kantorin Katharina Düweke


Eine Auswahl historischer Daten zur St. Liborius-Kirche Bremervörde

Die Fleckenskirche im Mittelalter
1282 - ist in einer Urkunde des Bremer Erzbischofs Giselbert von Brunkhorst erstmals von einer Kirche in Bremervörde die Rede. Diese soll sich in unmittelbarer Nähe zur Burg und Residenz des Erzbischofs befunden haben.

1348 - wird der heilige Liborius als Schutzpatron der Bremervörder Fleckenskirche genannt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg nehmen Kirche und Gemeinde in Bremervörde den Namen des im vierten Jahrhunderts in Le Mans wirkenden Bischofs offiziell in ihren Namen auf.

Zeitalter der Reformation
1535 - findet die Einführung der lutherischen Lehre im Kirchspiel des Fleckens Vörde statt. Darauf weist ein aus Silber gefertigter Kelch mit Vergoldung hin, in den die Jahreszahl 1535 eingraviert ist.

Zweimalige Zerstörung der Kirche im Dreißigjährigen Krieg
1627 - setzen marodierende Söldner der dänischen Armee den Flecken Vörde in Brand. Die Kirche am Großen Platz und der gesamte Ort werden ein Opfer der Flammen.

1630 - beginnt unter Erzbischof Johann Friedrich der Wiederaufbau der St. Liborius-Kirche am Großen Platz. Die Bauarbeiten ziehen sich wegen des Dreißigjährigen Krieges in die Länge.

1643 - wird der Kirchenbau vollendet.

1646 - zerstören die auf der Burg Vörde residierenden Dänen erneut Kirche und Flecken Vörde, um ein freies Schussfeld gegenüber den angreifenden schwedischen Truppen zu bekommen. Die nur noch aus wenigen Gemeindegliedern bestehende Fleckensgemeinde versammelt sich in einer Notkirche.

Neubau der St. Liborius-Kirche in der Mitte des 17. Jahrhunderts
1651 - bestimmen der Kanzler der schwedischen Regierung in Stade und der Amtmann in Bremervörde den Bauplatz für den Neubau der Kirche an ihrem jetzigen Standort in der Neuen Straße. Bis dahin befand sich dort ein Friedhof.
Auf dem höchsten Punkt des Ortes findet die Grundsteinlegung der neuen, dritten St. Liborius-Kirche statt. Vorbild für den Neubau ist die älteste Kirche in Altona, der Grundriss ähnelt aber auch der 1646 abgebrannten Kirche.

1653 - ist der Bau weitgehend vollendet

1679 - wird die Kirche mit der heute noch nach Restaurierung vorhandenen hohen Gewölbedecke versehen.

1704 - erfasst ein heftiger Sturm den Kirchturm und wirft ihn zu Boden; wahrschein- lich erhielt der Turm bei der Wiederherstellung im Jahre 1705 seine heutige Form.

1728 – 1733 Einbau einer neuen Orgel durch den Orgelbauer Erasmus Bielfeld.
Dieses Orgelwerk wird 1902 durch die Orgelbaufirma Furtwängler und Hammer, Hannover, ersetzt. Der barocke Orgelprospekt blieb jedoch erhalten.

Umgestaltung der Kirche nach den Plänen Findorffs
1784/85 - wird die Kirche nach den Plänen Christian Findorffs im Inneren völlig umgestaltet, da es an Platz fehlte für die Siedler der nördlich und südlich von Bremervörde angelegten Moordörfer, die in die Kirchengemeinde eingliedert werden.

Völlige Umgestaltung der St. Liborius-Kirche
1850/51 - muss eine erneute Vermehrung der Sitzplätze wegen des Bevölkerungsanstiegs in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und nach der Eingemeindung weiterer Moordörfer vorgenommen werden. Es findet eine dringend notwendige Restaurierung der Kirche statt.

1857 - Das Kreuz, die Wetterfahne und der Knopf werden vergoldet.

1899 - Die Stadtgemeinde Bremervörde lässt eine Uhr in den Kirchturm einbauen.

20. Jahrhundert
1901 - ein Posaunenchor wird gegründet

1925 - Die bisher zum Kirchspiel Oerel gehörenden Gemeinden Spreckens, Engeo und Nieder-Ochtenhausen werden nach Bremervörde eingegliedert

1941 - mit einem kleinen Singkreis wird der Grundstein für die spätere Kantorei gelegt, die 2002 bereits 79 sangesfreudige Mitglieder umfasst.

1950 - Im Innenraum werden Altar und Kanzel nach Plänen aus dem 17. Jahrhundert wieder an die Ostseite der Kirche verlegt. An die Stelle der gusseisernen Fenster treten neue Fenster in zart abgetönten Farben, wobei die beiden neben der Kanzel besonders gestaltet werden. Sie zeigen das Monogramm Christi (Nordfenster) und die Taube als Symbol des Heiligen Geistes über der Bibel (Südfenster). Die Kirche erhält ein einheitliches Gestühl. Der ursprüngliche Charakter einer Saalkirche wird wiederhergestellt. Am Außenbau werden die Bekrönungen der Stützpfeiler,die Dachgauben und in den Folgejahren der Putz entfernt.

1951 - kann eine aus Naugard/Pommern stammende Glocke aufgehängt werden.

1953 - Partnerschaft zur Gemeinde Treuen (Vogtland)

1955 - Beschaffung zweier großer Glocken

1956 - Mit dem Ausbau der Turmhalle zur Gedächtnisstätte der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen Gemeindemitglieder sowie der Toten des Deutsch-französischen Krieges 1870/71 werden die Umbauten beendet.

Für die Jugend wird das Dietrich-Bonhoeffer-Haus geschaffen.
1962 - wird in Engeo ein Pfarrhaus errichtet

1963 - wird eine neues Orgelwerk eingeweiht

1964 - entsteht in der Brackmannstraße das Pfarrhaus und Amtsträgerhaus..

1969 - wird das Gemeindehaus Engeo gebaut.

1972 - als Ersatz für das abgebrochene „Hospital“ an der Alten Straße wird mit dem Bau eines zeitgemäßen Altenwohnheimes am Stephansplatz begonnen, der 1973 vollendet wird.

1996 - im Jahre 1993 löst ein heftiger Sturm die Turmspitze aus ihrer festen Verankerung. Untersuchungen ergeben, dass tragende Stützen und Verstrebungen durch Fäulnisschäden gelitten haben und ersetzt werden müssen. Der Turm muss schließlich bis zur Höhe des Orgelbogens teilweise abgetragen und neu erstellt werden. Weitere Schäden am Dachstuhl sowie des Tonnengewölbes werden sichtbar. Die Sicherheit der Kirchenbesucher ist nicht mehr zu gewährleisten, so dass eine umfangreiche Instandsetzung der gesamten Kirche mit erheblichem Aufwand, auch finanzieller Art, dringend erforderlich wird. Die handwerklichen Arbeiten sowie statischen Berechnungen nehmen viele Monate in Anspruch. Während der Renovierungsarbeiten finden die Gottesdienste im benachbarten Ludwig-Harms-Haus statt.

1999 - am 28. März kann endlich die feierliche Einweihung der von Grund auf restaurierten Kirche erfolgen.


Daten und Fakten
Die St. Liborius-Gemeinde zählt rund 6300 Gemeindemitglieder.

Sie wird derzeit in den drei Pfarrbezirken seelsorgerlich begleitet von:
Superintendent Wilhelm Helmers
Pastor Andreas Hellmich
Pastorin Christina Harder