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Die Kirchengemeinden der Kirche Alt Käbelich

Kirchgemeinde
Kirche in der DDR


Die Kirchgemeinde Alt Käbelich heute
Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Alt Käbelich liegt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, rund 20 km südöstlich der Stadt Neubrandenburg und gehört dem Kirchenkreis Stargard der Ev.-luth. Landeskirche Mecklenburgs (www.kirche-mv.de) an.

Zur Kirchgemeinde gehören die sechs Ortschaften

--> Alt Käbelich
--> Neu Käbelich
--> Leppin
--> Cölpin
--> Petersdorf
--> Plath

In allen Orten, bis auf Neu Käbelich, steht eine alte Feldsteinkirche aus dem 13., 14. und 15. Jahrhundert. In Neu Käbelich gibt es erst seit 1954 eine Kapelle, die damals nur als Leichenhalle auf dem neuen, kommunalen Friedhof erlaubt war. Bei den alten Kirchen befinden sich auch Friedhöfe, die, bis auf Plath, noch heute, mitten im Dorf und um die Kirche herum gelegen, benutzt werden. In Plath liegt der Friedhof 100 m von der Kirche entfernt, da der alte Friedhof um die Kirche herum schon vor einigen Jahrhunderten zu klein wurde. Und jede Kirche hat ihren kräftigen Kirchturm. In Alt Käbelich zusammen mit der Kirche aus dem Mittelalter erbaut, in den anderen Orten aus dem 17., 18. u. 19. Jahrhundert.


Kirche in der DDR
Bedingt durch die wirtschaftliche Situation - nur Landwirtschaft und Armee - verließen viele Junge Leute die Gemeinde oder stellten Ausreiseanträge. Umgekehrt zogen oft unkirchliche Familien in unsere Dörfer. Beschwerlich war für viele Kinder und Eltern der Atheismus in den Betrieben und an den Kindereinrichtungen der Vergangenheit.

Schwierig war auch die Umsetzung von dringenden Bauaufgaben an den Kirchbauten. Es hat oft gute fünf bis zehn Jahre gedauert, um bestimmte große Aufgaben, ohne große Schulden zu hinterlassen, in Angriff nehmen zu können. Daher fiel es 1975 dem Kirchgemeinderat schwer, sich für die Vereinigung mit der Kirchengemeinde Cölpin zu entscheiden. Denn die Cölpiner Kirchengemeinde war damals eine kleine Gemeinde in einem wachsenden Armeestandort, mit einer starken Neuapostolischen Sekte und einer renovierungsbedürftigen Kirche. Trotzdem schaffte man es 1976, den stark in Mitleidenschaft gezogenen Ostgiebel der Cölpiner Kirche zu sanieren.

1980 wurde dann das sehr schadhafte Dach der Kirche in Petersdorf erneuert. Ein Jahr später wurde dann die zerstörte Friedhofsmauer aus Feldsteinen zur Straßenseite hin wieder hergestellt. Anschließend wurde das sehr schadhafte Pfarrhausdach in Alt Käbelich erneuert, während die Pastorenfamilie selbst, in jedem Urlaub ein Zimmer im Pfarrhaus elektrifizierte und renovierte.

Der zerstörte Kirchturm in Plath konnte im Winter 1985/86 wieder völlig erneuert werden. Zuvor wurde in der sonst unbeheizten Kirche eine Winterkirche eingebaut und die Innenausmalung erneuert. Somit konnte man 1986 das Gemeindefest in Plath (anläßlich der 600 Jahrfeier) feiern. In dieser Zeit wurde auch die Kapelle in Neu Käbelich völlig erneuert.

Und endlich gab es nach Jahren des Zitterns ein neues Projekt für den nicht mehr zu erhaltenden Kirchturm in Alt Käbelich, so daß im Jahre 1987 aus eigener Kraft mit den Arbeiten begonnen werden konnte. Im Frühjahr 1990 begannen dann die Renovierungsarbeiten an der Cölpiner Kirche