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Die Dorfkirche Plath

Der Kirchbau
Der Kirchturm
Der Renaissancealtar
Sanierung 2002
Die Glocken
Die Inneneinrichtung


Der Kirchbau
Die Dorfkirche in Plath ist eine der "neueren" Kirchen in der Kirchgemeinde Alt Käbelich. Es handelt sich um einen turmlosen Findlingsbau, der um das Jahr 1500 erbaut wurde.
Portale waren an der West- und Südseite vorhanden. Das südliche ist heute zugemauert. Das Westportal ist modern verbreitert. Fenster mit abgeschrägter gerader Laibung sind modern vergrößert, teilweise versetzt, eines an der Nordseite ist neu hinzugekommen.
Das nach mittelalterlichem Prinzip gebaute Dachgespärre ist seit 1884 durch einen modernen Dachstuhl ersetzt.

Der Kirchturm
Ursprünglich verfügte die Kirche über einen eingebauten Fachwerkturm. Dieser baufällige Turm wurde im Jahre 1854 durch den heutigen Backsteinturm ersetzt.
Neben einer Innenrenovierung wurde auch der Turm im Jahre 1986 neu mit Naturschiefer eingedeckt.

Der Renaissancealtar
In der Vorhalle der Kirche (im Turm) befinden sich die Reste eines alten Renaissancealtars. Die Renaissance hatte ihren Ursprung im Italien des 14. Jahrhunderts und erfasste im 16. Jahrhundert ganz Europa. Es ist daher möglich, daß die hier gezeigten Reste einmal zu dem Altar gehörten, der beim Bau der Kirche um 1500 eingebaut wurde.

Sanierung 2002
Nach einer umfangreichen Innensanierung im Jahre 1986 wurden im Laufe des Jahres 2002 weitere Sanierungsarbeiten an dieser Kirche durchgeführt. So konnten besonders die bleiverglasten Fenster teilweise erneuert werden und das gesamte Kirchendach mit neuen Ziegeln gedeckt werden. Am Reformationstag - 31. Oktober 2002 - konnte die Kirche in einem Festgottesdienst feierlich zur Nutzung übergeben werden.

Die Glocken
Die Dorfkirche Plath hat in ihrem Turm zwei Bronzeglocken.
1. Glocke mit einem Durchmesser von 96 cm, gegossen 1744 von "C. D. Heintze".
Die 2. Glocke mit einem Durchmesser von 82 cm, Herstellungsjahr 1509.

Die Inneneinrichtung
Das Innere hat seit 1884 eine in den Dachraum hinaufgezogene Decke. Die gotisierende Inneneinrichtung ist modern (19. Jahrhundert).