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Die Gemeinde der Kirche
St. Willehadi in Wremen

Die Kirche
Historie und Kunstschätze
Der Pastor
Das Pfarrbüro
Das Gemeindehaus
Aktivitäten
Die Orgel


Die Kirche
Die große St. Willehadi-Kirche in der Ortsmitte mit dem Friedhof fällt ins Auge. Der 52 Meter hohe Turm überragt schließlich alle Gebäude des Ortes. Seit 1150 n. Chr. steht sie auf der Dorfwurt, bietet für Gottesdienste, Trauerfeiern, Hochzeiten, Taufen und Konfirmationen den Mittelpunkt für die Gemeindeglieder und zieht zudem als denkmalgeschütztes, historsch wertvolles Bauwerk alljährlich unzählige Besucher an..


Historie und Kunstschätze
Mit dem Bau der St.-Willehadi-Kirche zu Wremen wurde etwa 1200 begonnen – im romanischen Stil (Rundbogenfriese und Lisenen an den Außenwänden und Balkendecke im Inneren).

Errichtet wurde die Kirche auf der Dorfwurt aus Tuffstein, der aus dem Eifelgebiet stammt. Nach einer alten Sage soll ein Sturm ein Schiff mit Tuffstein auf das Wremer Watt geworfen haben, das die Wremer dann strandeten. Später tauschte man Wurster Gerste gegen Tuffstein.

Die Wremer bauten sich ein stattliches Gotteshaus mit 49 m Länge (9.50 m der Turm; 29 m das Schiff; 10.30 m das Sanghaus). Der Turm 9.50 m mal 9.50 m und 50 m hoch steht auf einem stabilen Fundament von Findlingen. Schmale Lichtschlitze nach innen sich erweiternd, im Norden und Süden des Turmes, werden als Schießscharten angesprochen. So erhält man den Eindruck eines Festungsturmes. Er wird daher von Heimatforschern „als Burgfried in dieser kirchlichen Seeburg“ bezeichnet. Seeleuten hat er immer als Seezeichen gedient.

Unfassende Renovierungsarbeiten in den Jahren 2001 bis 2007 sorgten u. a. für ein neues Außenmauerwerk aus Tuffstein, einen neuen Innenputz sowie eine moderne Kirchenheizung. Auch die Wandmalereien und das Inventar wie Altar, Kanzel und Taufe wurden restauriert. Insgesamt kostete diese Renovierung € 1.450.000,--.

Der Altar (1709 von Jacob Helmers aus Stade gefertigt)
Im großen Mittelfeld des hohen barocken Aufbaues über der Abendmahlsdarstellung liest man die Einsetzungsworte in der ursprünglichen Goldschrift. Darüber im ovalen, goldenen Strahlenkranz das Wort: Christus. An je zwei gewundenen Säulen rechts und links des Mittelfeldes stehen die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes mit ihren Attributen: Engel (Mt.), geflügelter Löwe (Mk.), Stier (Lk.) und Adler (Joh.). Im Oberbau: im Rundbild das Opferlamm mit der Siegesfahne, flankiert von Moses mit den Gebotstafeln und Johannes dem Täufer. Auf den Segmentbögen sitzen Putten mit den Marterwerkzeugen Hammer, Nägel und Ysop. Der Altar wird bekrönt von dem Auferstandenen mit der Siegesfahne

Die Kanzel (1670)
Je sechs geschnitzte Figuren am Schalldeckel und am Kanzelkorb, der von einer Mosesfigur getragen wird, stellen die zwölf Apostel dar.

Die Taufe (1738)
Den Taufdeckel zieren Darstellungen der vier Evangelisten, zu ihren Häuptern steht Jesus Christus. Auf dem goldenen Schild in seiner linken Hand ist der Taufbefehl zu lesen. Das Taufbecken ist von einer siebenseitigen, geschnitzten sogen. „Umwehrung“ eingefasst.

Die Decke des Kirchenschiffes (1737)
Die durch Balken in 13 Felder eingeteilte Decke wurde von dem Maler Johann Hinrich Vogt ausgemalt und zeigt Motive aus dem Alten und Neuen Testament: (von der Kanzelseite zur Orgel hin) Mose auf dem Berg Sinai, die Stiftshütte, der Tempel Salomos, die Bundeslade, der Räucheraltar, der siebenarmige Leuchter, die Schaubrote, das eherne Meer, das Brandopfer, die Beschneidung, das Abendmahl und der erhöhte Christus.

Die Orgel (1865)
Die alte Orgel von 1624 war „recht abgängig geworden“, daher wurde bei der Firma Peternell aus Seligenstadt für 1765 Reichstaler eine neue Orgel bestellt. Ein Teil dieses Geldes wurde durch den Verkauf der Kirchenplätze auf dem neuerbauten Orgelchor aufgebracht. Wremer Gemeindemitglieder zahlten für Plätze in der vordersten Bankreihe auf dem Orgelchor 75 Reichstaler. Am 5. Januar 1865 erfolgte die Abnahme der „neuen“ Orgel. Sie wurde 1991 renoviert.

Und sonst noch?
Teilweise erhaltene Wandmalereien. Etliche, sorgfältig verzierte und interessante Kirchenstühle (Priechen, Kästen, Koben) z. B. aus den Jahren 1574, 1676, 1715 sowie alte Bankwangen mit Wappen bzw. Hausmarken. Grabplatten aus dem 16./17. Jhdt. mit interessanten Inschriften. Ein Opferstock, vermutlich aus dem 17. Jhdt., sowie ein uralter Taufstein. Das Modell der Kuff „Wremen“. Dieses Schiff war hier 1860 beheimatet und wurde zur Erinnerung an die große Sturmflut im Februar 1962 aufgehängt.


Der Pastor
heißt Detlef Mauritz. Er ist unter folgender Anschrift erreichbar:
Lange Straße 23
Wremen
Tel: 2 73
Er ist zugleich zuständig für die Kirchengemeinden Misselwarden und Mulsum.


Das Pfarrbüro
erreichen sie ebenfalls in der Lange Straße23.
Pfarrsekretärin Elke Vierling ist dort dienstags und donnerstags von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr anwesend.
Telefon: 2 73
Fax: 1348
KGWremen@evlka.de


Das Gemeindehaus
Die überwiegende Zahl der Veranstaltungen und Gruppen findet im Pfarrhaus/Gemeindesaal statt. Es ist leicht zu finden: Wenn sie durch die Wurster Landstraße fahren, müssen Sie bei der "Wremer Geschenkeecke" in die Mittelstraße einbiegen. Beim letzten Haus auf der linken Seite handel es sich um das Pfarrhaus. Der erste Eingang führ zum Pfarrbüro, der zweite Eingang ist für das Gemeindehaus und das Büro der Diakonin. Den Parkplatz erreichen Sie über die Lange Straße.


Aktivitäten

In der Kirche
Gottesdienste: zwischen Pfingsten und Erntedank feiern wir jeden Sonntag um 10.30 Uhr Gottesdienst. Zwischen Erntedank und Pfingsten findet nur an jedem 2. Sonntag um 10.30 Uhr unser Gottesdienst in Wremen statt. An den „freien“ Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, unsere Gottesdienste in Misselwarden (9.30 Uhr) und Mulsum (10.30 Uhr) zu besuchen. Änderungen an den besonderen kirchlichen Feiertagen wie Heiligabend, Ostern, Pfingsten, Ewigkeitssonntag werden aktuell bekannt gegeben.

Geöffnete Kirche: In den Sommermonaten von Mitte Mai bis Mitte September ist unsere Kirche täglich von 15.15 Uhr bis 16.45 Uhr zur Besichtigung und stillen Andacht geöffnet.

Im Gemeindehaus
Kindergottesdienste:
Unserer Kigo-Team freut sich 14-tägig, ebenfalls um 10.30 Uhr auf viele interessierte Kinder ab 5 Jahren. In den Ferien finden keine Kindergottesdienste statt. (Info Diakonin E. Stührmann, Tel 04705 / 3 13 oder 04742 / 7 64)

Posaunenchor: Die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores würden sich freuen, an ihren Übungsabenden dienstags ab 19.30 Uhr interessierte Anfänger/Innen und Fortgeschrittene begrüßen zu dürfen. Instrumente und Unterricht werden kostenlos zur Verfügung gestellt. (Info W. Frese Tel. 04705 / 2 18)

Nachmittag der Begegnung: Die Älteren aus der Gemeinde treffen sich zwischen September und April jeden letzten Mittwoch im Monat um 15.15 Uhr im Gemeindehaus. (Info F. Beutenberg Tel. 04705 / 4 56 und C. Niemeyer Tel. 04705 / 664).

Krabbelkreis: Jeden Freitag um 10 Uhr kommen die Jüngsten der Gemeinde mit ihren Müttern zum gemeinsamen Spielen, Basteln und Singen. (Info S. Friedrichs Tel. 04705 / 81 05 51)

Seniorentanz: Einmal im Monat wird getanzt und zwar am Dienstag um 14.30 Uhr. (Info Diakonin E. Stührmann, Tel 04705 / 3 13 oder 04742 / 7 64)

Frauengruppe: Themen- oder Bastelabende, gemeinsame Theaterbesuche oder Radtouren sind Grundlage der monatlichen Treffen, die jeden 2. Montag in Monat um 20 Uhr stattfinden. (Info Diakonin E. Stührmann, Tel 04705 / 3 13 oder 04742 / 7 64)

Außerdem: Gemeindefahrten, Weltgebetstage, Willehadi-Café, Büchertisch, Erntedankfestsuppe, Adventskranzbinden, Krippenausstellung und besondere Familiengottesdienste.