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Axtmann, Dominik

Dominik Axtmann, geboren 1979 in Karlsruhe, erhielt seinen ersten musikalischen Unterricht mit drei Jahren am Badischen Konservatorium.
1998 schloss er die kirchenmusikalische C-Ausbildung ab und studierte nach dem Abitur 1999-2004 Schulmusik, Kirchenmusik und Künstlerische Ausbildung Orgel u.a. bei KMD Prof. Andreas Schröder an der Musikhochschule Karlsruhe.

Zugleich war er Gaststudent an der Musikhochschule Stuttgart, nahm an zahlreichen Orgelreisen, Symposien und Meisterkursen bei internationalen Dozenten teil und absolvierte die Ausbildung zum Orgelsachverständigen.
2007 schloss er sein Aufbaustudium "Kirchenmusik-A" (u.a bei Prof. Gerhard Gnann) an der Musikhochschule Mainz ab und studiert seitdem im "Cycle de spécialisation en orgue" (höchstes künstlerisches Diplom) am Conservatoire national de musique Strasbourg bei Prof. Daniel Maurer.
Seit 2007 ist er Kantor der kath. Kirchengemeinden Karlsruhe West-Nord und Leiter der dort etablierten Konzertreihe. 

Außerdem bereitet er seine Promotion zum Dr. phil in Musikwissenschaft vor und arbeitet als Orgelpädagoge und internationaler Konzertsolist.

Bis Ende des Jahres werden zwei Orgel-CDs erscheinen, eine davon als Orgelsolist eingespielt, die andere gemeinsam mit dem Trompeter und Duo-Partner Franz Tröster.                            

Seit einiger Zeit ist Dominik Axtmann auch als Verfasser und Referent musikwissenschaftlicher Beiträge hervorgetreten und freier Autor u.a. von "Die Musikforschung" (Bärenreiter-Verlag), „Die Tonkunst – Magazin für klassische Musik und Musikwissenschaft“, „organ – Journal für die Orgel“ (Schott-Verlag) und „klassik.com – Deutschlands größtes Klassikmagazin im Netz“.

Wenn Sie an einem eigenen Konzert interessiert sind, klicken Sie hier: Organist gesucht?
Für eine Zusammenarbeit nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

Ausführlicher Lebenslauf

musikalische Ausbildung:
1983 bis 1985 Musikalische Früherziehung am Badischen Konservatorium
ab 1985 Klavierunterricht am Badischen Konservatorium und privat
seit 1990 Orgelunterricht, ab 1998 bei KMD Prof. Andreas Schröder
1995 bis 1998 Ausbildung zum C-Kirchenmusiker durch das Amt für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg
1999: Abitur mit Musik-Leistungskurs
2001: Ausbildung zum Orgelsachverständigen bei der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands
2006/2007: Teilnehmer der Berufseinführungsphase für Kirchenmusiker

Studium:
Von 1999 bis 2004: „Diplom Katholische Kirchenmusik B“ und
„Künstlerisches Lehramt an Gymnasien (Schulmusik)“ und
„Diplom Künstlerische Ausbildung Orgel“ an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe,
jeweils mit der Bestnote abgeschlossen.  

Leistungsfach Orgel bei Kirchenmusikdirektor Prof. Andreas Schröder (Karlsruhe),
Liturgisches Orgelspiel und Improvisation bei Bezirkskantor Christian von Blohn (Saarbrücken),
Chorleitung bei Prof. Martin Schmidt (Karlsruhe/Basel),
Orchesterleitung bei GMD Prof. Werner Stiefel (Baden-Baden) und Frank Cramer (München),
Partiturspiel bei Prof. Helmut Weese (Leipzig),
Musikwissenschaft u.a. bei Prof. Dr. Ulrich Michels,
Gesang bei Locky Chung (Seoul) und Stefan Geyer  

Studentischer Vertreter der Studienkommission Katholische Kirchenmusik.

Im Rahmen einer Kooperation 1999 bis 2003 Gaststudent an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Von 2004 bis 2006: Aufbaustudium „Kirchenmusik A“ an der Hochschule für Musik Mainz (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz):

Orgelliteraturspiel bei Prof. Gerhard Gnann (Mainz/Freiburg) und Prof. Emmanuel Le Divellec (Bern),
Liturgisches Orgelspiel und Improvisation bei Prof. Dr. Egidius Doll (Würzburg), 
Prof. Alfred Müller-Kranich (Trier) und Prof. Emmanuel Le Divellec (Bern),
Chorleitung bei Domkapellmeister Prof. Mathias Breitschaft (Mainz),
Orchesterleitung bei Prof. Wolfram Kolosseus (Mannheim) und Martin Lutz (Wiesbaden),
Partiturspiel bei DKMD Andreas Großmann,
Gesang bei Prof. Andreas Karasiak  

Derzeit "Cycle de spécialisation en orgue" (höchstes künstlerisches Diplom) am Conservatoire national de musique Strasbourg bei Prof. Daniel Maurer (Schüler von Jean Langlais und Organist an der Silbermann-Orgel in St-Thomas).

Meisterkurse u.a. bei Hans-Jürgen Kaiser (Fulda), Gerd Zacher (Essen), Harald Feller (München), Paolo Crivellaro (Berlin), Peter Planyavsky (Wien), Elisabeth Ullmann (Salzburg/Zwettl), Lorenzo Ghielmi (Mailand), Jaroslav Tuma (Prag), Bine Katrine Bryndorf (Kopenhagen), Josef Serafin (Krakau), Gerhard Weinberger (Detmold)

Orgelexkursionen u.a. nach Frankreich (insbesondere Paris und Elsass), Spanien, Oberitalien, Norddeutschland, Dänemark, Sachsen, Thüringen, Franken, Kraichgau, Bodensee, Köln,  Oberschwaben, Treviso, Venedig, Südfrankreich, Rom und England.  

Promotion:
Seit 2007 Vorbereitung einer Promotion zum  Dr. phil. in Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Karlsruhe in Kooperation mit dem Max-Reger-Institut.
Dissertation über "Max Regers praktische geistliche Chorwerke".
Promotor ist Prof. Dr. Thomas Seedorf; Kopromoterin ist die Leiterin des Max-Reger-Instituts, Frau Prof. Dr. Susanne Popp.

musikalische Tätigkeiten:
zunächst freiberuflicher Kirchenmusiker, Organist (regelmäßige liturgische Dienste seit 1995),
bis 2005 vor allem in Assistenzfunktion für KMD Prof. Schröder an der katholischen Hauptkirche St. Stephan in Karlsruhe
Von 1998 bis 2002 Chorleiter des Chores St. Nikolaus Graben-Neudorf
Seit 2002 Chorleiter und Organist an St. Peter und Paul, Karlsruhe-Mühlburg
Seit 2007 hauptamtlicher Kirchenmusiker (Kantor) der kath. Kirchengemeinden Karlsruhe West-Nord
Leitung von Werken für Soli, Chor, Orchester und Orgel
Konzerte und Mitwirkung als Organist (auch im europäischen Ausland)
    - solistisch oder im Ensemble (z.B. im Baden-Badener Festspielhaus unter Michael Gielen, bei der Philharmonie Baden-Baden und mit renommierten Vokalensembles) -
Gestaltung und Leitung einer eigenen Orgelkonzertreihe in Karlsruhe-Rüppurr,
seit 2007 Leitung der Konzertreihe in den kath. Kirchengemeinden Karlsruhe West-Nord
Mitwirkung bei Rundfunk– und Fernsehaufnahmen (z.B. ZDF-Fernsehgottesdienst)
und kirchlichen Großveranstaltungen (z.B. Dekanatskatholikentage, Internationales Pueri Cantores-Treffen 2004, Europäische Glockentage 2004)
Korrepetition und Begleitung bei (semi-) professionellen Chören (u.a. Balthasar-Neumann-Chor, Vocalensemble Rastatt, studio vocale Karlsruhe, camerata vocale Baden-Baden)
Auftritte auch als Pianist, Cembalist und Chorsänger
2008 Aufnahme der CD "concerto!" mit dem Trompeter Franz Tröster.

Mitgliedschaften:
Mitglied der Gesellschaft für Musikforschung
Mitglied der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft
Mitglied der Gesellschaft der Orgelfreunde
Mitglied der American Guild of Organists

musikwissenschaftliche Tätigkeiten:
Diplom-Arbeit über Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium "Paulus" op. 36
Promotion seit 2007 (siehe oben)
Verfassung von Aufsätzen, Programmeinführungen, Rezensionen etc.
Freier Autor u.a. bei "Die Musikforschung" (Bärenreiter-Verlag), "Die Tonkunst – Magazin für klassische Musik und Musikwissenschaft“, „organ – Journal für die Orgel“ (Schott-Verlag) und „klassik.com – Deutschlands größtes Klassikmagazin im Netz“.
Referent bei Vorträgen und Führungen (z.B. XIV. Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung 2008, Leipzig)

sonstige Tätigkeiten:  
Öffentlichkeits- und Pressearbeit
Konzertmanagement
Projekt- und Langzeitplanungen
Anwendung elektronischer Medien und (Musik-) Systeme
Webmastering

außermusikalische Interessen:
Neuere und Neueste Geschichte
Politik
Literatur
Kunst und Architektur
Bücher und Musiknoten

(musik-) wissenschaftliche Arbeiten und Artikel:
Felix Mendelssohn Bartholdy: P a u l u s  op. 36
Gabriel Faurés Vorbild in der geistlichen Chormusik von Maurice Duruflé und Francis Poulenc
Die Orgel(n) der St. Bonifatiuskirche in Karlsruhe
Josef Ruzeks Einweihungskantate der St. Bonifatiuskirche Karlsruhe
Max Regers praktische geistliche Chorwerke
Einführung in die Notenschrift
Orgeln in Karlsruhe
Pflege und Erhaltung von Pfeifenorgeln
Francis Poulencs Motette "Timor et Tremor"
Orgelkompositionen zur Passion
Charakteristika des Typus der barocken norddeutschen Großorgel zwischen 1620 und 1720
Frauen in Mozarts Opern
Entwicklung der Kinder- und Jugendstimme
Organ2/ASLSP von John Cage – die längste Aufführung der Musikgeschichte
Die "Psalmen Davids" von Krzysztof Pendercki
Thomas A. Regelski: Schüler/innen zum musikalischen Handeln bewegen
Die "Psalmensymphonie" von Igor Strawinsky
Die französische Orgelschule
Vom erfahrungsbezogenen Unterricht zum szenischen Spiel


Mit freundlicher Genehmigung von Dominik Axtmann