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Daniel Maurer

Daniel Maurer erhielt bereits im Alter von 17 Jahren an der École Nationale de Musique in Mulhouse die Première Médaille d'Or für Orgel sowie die Licence de solfège.

Er studierte in Paris bei Jean Langlais, der ihm 1979 eine seiner Orgelkompositionen („Noël N°3 avec variations“) widmete. Als Assistent begleitete er Langlais regelmäßig auf Tourneen und spielte mit ihm mehrere Konzerte zu vier Händen und vier Füßen.

Weitere Studien bei André Marchal und Meisterkurse u. a. bei Marie-Claire Alain, Guy Bovet und Lionel Rogg.

1982 errang er in Paris den Premier Prix d'Honneur à l’unanimité beim Internationalen Wettbewerb (UFAM), ebenso den Premier Prix d'orgue am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris.

Er komponierte u. a. die „Scaling Symphony“ für Orgel, „4 Allegories” für Flöte, Sopran und Orgel, die Weihnachts-Kantate „L'Étoile de la Paix“, „Mélodies sur des poèmes de Paul Eluard“ und veröffentlichte eine Transkription für Orgel des „Concerto für vier Cembali“ von Bach-Vivaldi (Ed. Europart-Music).

Einladungen zu Meisterkursen für Interpretation und Improvisation sowie zu Konzerten führten ihn in zahlreiche Länder Europas und nach Japan.
Seit 2002 ist er regelmäßig Gastdozent bei der Sächsischen Orgelakademie und seit 2004 bei der Internationalen Orgelakademie in Issenheim.

Daniel Maurer unterrichtet als Professeur d’orgue am Conservatoire in Strasbourg.

Er ist Titularorganist der J.A. Silbermann (1741)-Orgel in St. Thomas, Strasbourg sowie an der A. Silbermann (1728) / Y. Koenig (1987)-Orgel in St. Guillaume (Wilhelmskirche), Strasbourg.


CD-Aufnahmen:
Mozart in St.Thomas; Pièces d’orgue & Kirchensonaten“ (DMM106) und
J.S. Bach in St. Thomas, Strasbourg“ (DMB108) sind unter dem Label promo-organo erschienen (www.promo-organo.org)


Mit freundlicher Genehmigung von Daniel Maurer / Christine Prasser

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