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Patrick Heinemann (geb. 1967 in Detmold)
entlockte seine ersten Töne einem Tenorhorn im Alter von 12 Jahren, animiert durch den ehemaligen Lippischen Landesposaunenwart Heiner Rose. Bei ihm lernte er auch etwa 3 Jahre später das Posaunespielen. Schnell folgten schon in der Jugend erste Seminare für Chorleitung (ebenfalls bei Heiner Rose) und später weitere Fortbildungsseminare für Chorleitung beim ehem. Berliner Landesposaunenwart Bernhard Schneider und beim Landesposaunenwart Siegfried Zühlke (Berlin-Brandenburg). Dadurch hat er spezielle Erfahrungen im Bereich Posaunenchorleitung und Anfängerausbildung für Posaunenchöre. Seit 1996 leitet er den Posaunenchor der evangelischen Dreieinigkeitskirchengemeinde in Berlin-Buckow.
Ausserdem hat er durch die Mitwirkung bei der Planung und Durchführung von Konzerten auch chorleiterische Erfahrung bei größeren Musikveranstaltungen z.B. im Rahmen von Kirchentagen oder Festveranstaltungen. Darüberhinaus organisiert er auch Bläserseminare. Von 2002 bis Juni 2005 war er stellvertretender Kreisposaunenwart im Kirchenkreis Berlin-Neukölln.
Seit etwa 1989 erhielt er durch die Mitwirkung als 1. Posaunist im Don-Bosco Blasorchester Berlin (Leitung durch Wolfgang Vetter, Schulmusiker) einen Einblick in Arrangements für sinfonisches Blasorchester (von klassischer Musik, typischer Marschmusik, Unterhaltungsmusikarrangements, bis hin zu Musik aus dem 20. Jahrhundert).
Um seine solistischen Ambitionen umsetzen zu können hat er seit etwa 2 Jahren Fortbildungsunterricht auf der Posaune bei Tobias Trommer (freischaffender Posaunist aus Berlin).
Zusätzlich hat er durch projektweises Mitwirken bei Kirchenchören viel Erfahrung als Chorsänger. Außerdem ist er auch als Komponist tätig.
Im Jahr 2002 gründete er gemeinsam mit Bernward Fundeis (Berliner Posaunist) das Posaunenensemble Tromboni-Sacrale-Buckow.
Die Kompositionen lassen sich in zwei Richtungen unterteilen. Einmal die “Gebrauchsmusik” und zum anderen die “Mixturschreibweise”. Unter Gebrauchsmusik versteht der Komponist überwiegend klassisch gesetzte, teilweise sehr einfache Tonsätze, welche überwiegend “vom Blatt” spielbar sind. Die Mixturschreibweise bedeutet hier eine sehr freie Kompositionsstilistik, welche alte und neue Elemente des Tonsatzes und der Musik zu verbinden versucht und so nach und nach eine neue Klangwelt entwickeln soll.
Insgesamt kommt die Musik des Komponisten “aus dem Gefühl” heraus. Er hat kein Kompositionstudium absolviert. Durch die besuchten Chorleitungsseminare hat er aber die Grundzüge des Tonsatzes kennengelernt, um seine Ideen und “musikalischen Gefühle” in klingende Töne nach seinen Wünschen umsetzen zu können.
Hauptberuflich arbeitet er als Planungstechniker in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin.
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