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Leibe, Beate

Beate Leibe, *1954 in Berlin, kam erst spät und auf Umwegen zur Kirchenmusik. Als Kind erhielt sie Klavierunterricht, mit sechs Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne des Konzertssaales der damaligen Hochschule für Musik in Berlin. Sie gewann Preise und Aufmerksamkeit in der lokalen Presse (Zeitungsartikel). Aufgrund traumatischer Ereignisse wurde ihre musikalische Ausbildung drei Jahre später abgebrochen und nicht weiter fortgesetzt. Mehr als 27 Jahre lang passierte – in musikalischer Hinsicht – nichts.

1990 trat Beate Leibe dem kleinen Kirchenchor ihrer damaligen Gemeinde bei. Der amtierende Kantor erkannte bald ihre Gaben und förderte diese. Beate Leibe begann, für den Chor Musik zu schreiben; in Ermangelung von Bässen überwiegend dreistimmig mit und ohne Klavierbegleitung. Die Krönung ihres damaligen Schaffens waren zwei Chorkonzerte mit der Aufführung eigener Werke im Jahre 1999.

Vom Kantor vorbereitet und von der Gemeinde damals noch ermuntert, begab sie sich ein Jahr später in die Aufnahmeprüfung zum C-Seminar. 2002 legte sie die kirchenmusikalische C-Prüfung vor dem Kirchenausschuss der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg (heute: EKBO) ab. Seither ist sie als freie nebenberufliche Mitarbeiterin in verschiedenen Kirchen Berlins als Organistin tätig. Seit einiger Zeit wirkt sie auch gelegentlich in geistlichen Konzerten mit.

Ihre kompositorische Tätigkeit verlagerte Beate Leibe seitdem fast ausschließlich auf die Orgel. Seit 2003 ist sie Mitglied der www.kirchenmusikliste.de. Dort wurden nach und ein großer Teil ihrer Stücke veröffentlicht, zumeist Choralbearbeitungen, aber auch einige freie Stücke.

Einige Choralbearbeitungen, Orgelwerke und Choralvorspiele haben mit Daniel-Kunert-Dienstleistungen einen Verlag gefunden und sind im Druck hier erschienen: www.buch-und-note.de

Weitere künstlerische Arbeiten (Malereien) und persönliche Aspekte über Beate Leibe finden sie auf ihrer Homepage unter www.beate-leibe.de, ebenso ist bei Wikipedia ein Eintrag über Beate Leibe zu finden.


Mit freundlicher Genehmigung von Beate Leibe