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Die Orgel der Marien in Bogatynia (Reichenau)

Disposition

1. Manual Hauptwerk (C-f''') 2. Manual Oberwerk (C-f‘'') Pedal (C-d’) - teilw. defekt
Bordun 16' (teilw. defekt) Gedackt 8' Principalbass 16'
Principal 8' * Dolce 8' (um 1930, original ein anderer Streicher 8’), Registerzug fällt zurück Subbaß 16'
Floete 8' (teilw. defekt) * Principal 4' (orig. Geigenprincipal 8‘, um 1930 umgestellt zu 4‘, bis f‘‘ original) Oktavbaß 8'
Gedackt 8' Rohrflöte 4'

* Choralbass 4’ C-H Fremdpfeifen aus Holz, ab c° 2’-Chor des Cornetts

Oktave 4' Nassat 3'
Spitzflöte 4' (teilw. defekt) Spitzflöte 2'
Quinte 3' * Rauschzimbel II 1‘, repet. c’ in 2’ (um 1930, orig. ein zweiter labialer 4‘)
Octave 2'
* Terz 1 3/5‘ (Terzreihe aus dem originalen Cornett 2-4fach, um 1930)
Mixtur IV 1 1/3’ repetiert c° c‘ c‘‘
* Trompete 8‘
(um 1930, separates Zugknöpchen, pneumatische Zusatzkanzelle) teilw. defekt

- erbaut im Jahre 1869 von Leopold Kohl, Bautzen, im Jahr 1917 Ausbau der Prospektpfeifen, 1923 Ersatz derselben in Zink
- um/nach 1930 klangliche Veränderung und Erweiterung
(in der Disposition durch * gekennzeichnet)
-
Reparaturen 1885 und 1898 durch Orgelbau Schuster, zuletzt 1965 durch polnische Einwohner
-
Register: 22 (ursprünglich 21)
-
Trakturen: mechanisch
- A
rt der Windladen: Schleifladen

Spielhilfen: (teilw. defekt)
- Manualkoppel (separates Zugknöpchen, um 1930)
- Pedalkoppel (Zug)
- 3 Doppelkastenbälge incl. Tretanlage im Turm erhalten, 1 Balg an Ventus (um 1930) angeschlossen

Orgel spielbar, Winddruck wohl zu niedrig (aber ausreichend im Tutti), insgesamt verstimmt vor allem Flötenstimmen und Trompete mit Vorsicht gebrauchen.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Kirchenklang e.V.

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