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Die Orgeln im Dom St. Petri zu Bautzen (Simultankirche)

Die "evangelische" Orgel
Die evangelische Gemeinde

Geschichte des Dom St. Petri

Ansprechpartner


Die "katholische" Orgel


Disposition
Orgelbau Eule, 1910

Disposition nach der Sanierung Ende 2017:


1. Manual (C-c'''') 2. Manual (C-c'''') 3. Manual (C-c'''') - Schwellwerk Pedal (C-f')
Prinzipal 16'
Bordun 16' Lieblich Gedeckt 16' Untersatz 32'
Gedeckt 16' Flötenprinzipal 8' Geigenprinzipal 8' Prinzipalbaß 16'
Prinzipal 8'
Violine 8' Hohlflöte 8' Violonbass 16'
Gambe 8'
Konzertflöte 8' Salicional 8' Subbaß 16'
Gemshorn 8'
Quintatön 8' Gedeckt 8' Gedecktbass 16'
Dolce 8'
Gedeckt 8' Fernflöte 8' Dolcebaß 16'
Soloflöte 8'
Aeoline 8' Prinzipal 4' Oktavbaß 8'
Rohrflöte 8'
Vox coelestis 8' ab c Viola 4' Violoncello 8'
Oktave 4'
Oktave 4' Offenflöte 4' Flötenbaß8'
Konzertflöte 4'
Rohrflöte 4' Nasat 2 2/3' Oktavbaß 4'
Fugara 4'
Gemshorn 4' Piccolo 2' Posaunenbaß 16'
Waldflöte 2'
Quinte 2 2/3' Sifflöte 1' Trompetenbaß 8'
Rauschquinte 2f
Oktave 2' Mixtur 2-3f. 2'  
Cornett 2-3fach
Terz 1 3/5' Trompete 8'  
Mixtur 3-5f. 2'
Mixtur 3f 2' Klarinette 8'  
Fagott 16'
Oboe 8' Fugara 8'
Trompete 8'
Englischhorn 8'

Spielhilfen/Hilfszüge
Manualkoppel II-I, Manualkoppel III-I, Manualkoppel III-II
Pedalkoppel I Wippe und Fußtritt, Pedalkoppel II Wippe und Fußtritt, Pedalkoppel III Wippe und Fußtritt
Oberoktavkoppel II-I
Unteroktavkoppel II-I
Oberoktavkoppel III-II
Unteroktavkoppel III-II
Generalkoppel für Nr. 7-10
Piano, Mezzoforte, Choralwerk, Forte, Fortissimo. Tutti
Walze Fußtritt und Handzugstange Crescendo ab
Handregister ab, Zungen ab
Normalkoppeln aus der Walze
3 freie Kombinationen (Einstell. / Einschalt.)
Tuttipedal Fußtritt
Oberoktavkoppel I-P Fußtritt
Pedalregister ab Fußtritt
Schweller III Fußtritt

Disposition vor der Sanierung:

1. Manual (C-c'''') 2. Manual (C-c'''') 3. Manual (C-c'''') - Schwellwerk Pedal (C-f')
Prinzipal 16'
Bordun 16' Lieblich Gedeckt 16' Untersatz 32'
Prinzipal 8'
Flötenprinzipal 8' Geigenprinzipal 8' Prinzipalbaß 16'

Gambe 8'

Violine 8' Hohlflöte 8' Subbaß 16'
Gemshorn 8'
Konzertflöte 8' Salicional 8' Dolcebaß 16'
Dolce 8'
Quintatön 8' Gedeckt 8' Oktavbaß 8'
Soloflöte 8'

Gedeckt 8'

Fernflöte 8'

Flötenbaß 8'

Rohrflöte 8'

Aeoline 8'

Prinzipal 4'

Oktavbaß 4'

Oktave 4'

Vox coelestis 8' ab c

Viola 4'

Prinzipal 2'

Gedackt 4'

Oktave 4'

Offenflöte 4'

Rauschwerk 4fach
+Zuschaltung Prinzipal 2'

Konzertflöte 4'

Rohrflöte 4'

Nasat 2 2/3'

Quinte 2 2/3'

Gemshorn 4'

Piccolo 2'

Posaunenbaß 16'

Oktave 2f. 2'

Quinte 2 2/3'

Sifflöte 1'

Trompetenbaß 8'

Larigot 2-3f. 1 1/3'

Oktave 2'

Mixtur 2-3f. 2'

Clarine 4'

Mixtur 3-5f. 2'

Terz 1 3/5'

Trompete 8'

Fagott 16'

Mixtur 3f. 1 1/3'

Krummhorn 8'

Trompete 8'

Oboe 8'

Geigenregal 4'

Kopftrompete 4'
Cornett 4'


Spielhilfen/Hilfszüge:
Manualkoppel II-I
Manualkoppel III-I
Manualkoppel III-II
Pedalkoppel I Wippe und Fußtritt
Pedalkoppel II Wippe und Fußtritt
Pedalkoppel III Wippe und Fußtritt
Oberoktavkoppel II-I
Unteroktavkoppel II-I
Oberoktavkoppel III-II
Unteroktavkoppel III-II
Generalkoppel für Nr. 7-10

Piano
Mezzoforte
Choralwerk
Forte
Fortissimo
Tutti

Walze Fußtritt und Handzugstange
Crescendo ab
Handregister ab
Zungen ab
Normalkoppeln aus der Walze
Freie Kombinationen je 3 Stück
(Einstell. / Einschalt.)
Tuttipedal Fußtritt
Oberoktavkoppel I-P Fußtritt
Pedalregister ab Fußtritt
Schweller III Fußtritt
Tremulant

Die evangelische Gemeinde

Wir sind eine vitale und vielfältige Gemeinde. Wir wollen offen sein für alle Menschen unserer Stadt, die nach Gott fragen.

Menschen, die mit uns gemeinsam glauben, hoffen und beten. Menschen, die mit uns gemeinsam Gottesdienst feiern, der unser Leben vertieft und uns in die Weite des Glaubens führt.


Geschichte des Dom St. Petri

Der Dom St. Petri zu Bautzen ist die älteste und größte Simultankirche Deutschlands. Er zählt zu den wichtigsten Kirchenbauten Sachsens und ist der älteste Kirchenstandort der Oberlausitz. Gleichzeitig ist er eine der schönsten spätgotischen Hallenkirchen.

Bereits um das Jahr 1000 ließ Graf Eido von Rochlitz an der Stelle des heutigen Domes eine erste Pfarrkirche errichten. 1213 erfolgte die Gründung des Kollegiatsstiftes St. Petri und am 24. Juni 1221 wurde der erste Bau eingeweiht. Einige Bauteile sind noch aus dieser Zeit erhalten, so z.B. das Westportal. 1430 erhielt der Dom seine heutige Gestalt. 1456/63 wurde der spätgotische Hallenbau um ein südlich gelegenes viertes Schiff erweitert. Nach dem großen Stadtbrand von 1634 wurde das Innere im barocken Stil gestaltet. 1664 wurde der Turm mit einer Barockhaube versehen. Der Dom wurde in seiner Geschichte mehrfach restauriert. Zuletzt wurde von 2005 bis 2007 die Fassade und die Fenster des Doms saniert.

Nach der Reformation wurde der Dom 1524 de facto Simultankirche (römisch-katholisch und evangelisch-lutherisch) und ist damit die älteste Simultankirche Deutschlands und die einzige derartige Kirche in Ostdeutschland.

Nach langem Ringen von Protestanten und Katholiken schlossen der Bautzener Rat und das Domstift 1543 einen ersten Vertrag, der die Nutzung der Kirche durch beide Konfessionen regelte. Weitere Verträge folgten noch im 16. Jahrhundert zu Zeiten des Domdekans Johann Leisentritt, z.B. auch über externe Besitzungen, wie die Pfarrei Gaußig.

Der Domteil östlich des Lettnergitters wurde weiterhin vom Domstift und der kleinen katholischen Gemeinde genutzt, der Westteil wurde den Evangelischen zur Verfügung gestellt. Auch die zeitliche Trennung der Gottesdienst wurde vertraglichfestgelegt. 1848/51 trat das Domstift den evangelischen Domteil eigentumsmäßig an den Stadtrat ab, wodurch das Gitter zur Grundstücksgrenze wurde.
Die Domverträge sind auch heute noch gültig und bilden die rechtliche Grundlage für das Simultaneum im Bautzener Dom St. Petri.

Während des Böhmischen Aufstands (1619/20) wurde das katholische „Kollegiatkapitel St. Petri“ kurzzeitig aus dem Dom vertrieben. Danach wurde der alte Zustand wiederhergestellt.

Papst Benedikt XV errichtete 1921 das Bistum Meißen mit Sitz in Bautzen wieder. Seit der Verlegung des Bischofssitzes nach Dresden 1980 ist der Dom Konkathedrale des Bistums Dresden-Meissen.

Der Dom St. Petri gehört zu den Kirchenbauten mit einem stark ausgeprägten Achsenknick. Für diese Abweichung von der geraden Linie gibt es sehr viele verschiedene Erklärungsmodelle, von denen jedoch keines als sicher angenommen werden kann. Eine Erklärung dafür ist, dass der Dom zu Beginn anstelle bzw. auf den Grundmauern einer anderen Kirche gebaut wurde und man sich bei der Erweiterung der Kirche an den umliegenden städtebaulichen Gegebenheiten orientierte.

Zudem war augenscheinlich der Bau eines zweiten Kirchturmes vorgesehen. Dies ist insbesondere an der asymmetrischen Bauweise zu erkennen, wenn man vor dem Haupteingang an der Längsseite am Bauwerk hinaufschaut.

Am Turm befindet sich ein außen liegender Aufzug, der vom Türmer zum Heraufziehen seiner Einkäufe benutzt wird. In unmittelbarer Nähe des Domes befindet sich seit Oktober 2008 ein ökumenischer Domladen (An den Fleischbänken 5), in dem Souvenire, Andenken und christliche Literatur erhältlich sind.

Öffnungszeiten Dom:

Ostern - Oktober: täglich von 10.00 – 17.30 Uhr
November - Ostern: täglich von 10.00 –16.00 Uhr
außer Sonntags: 13.00 – 17.30 Uhr (nach den Gottesdiensten)


Ansprechpartner/Kontakt

Ev.-luth. Pfarramt St. Petri
Am Stadtwall 12
02625 Bautzen

Tel. 0 35 91/ 36 97-0
Fax 0 35 91/ 36 97-53
E-Mail: pfarramt (at) st-petri-bautzen.de


Die Orgel im katholischen St.-Petri-Dom Bautzen (Simultankirche)

Allgemeine Informationen

  • 1866 erbaut durch Leopold Kohl (Bautzen)
  • 1927 Ersatz fast aller Metallpfeifen (1536 Stück) durch Hermann Eule, geringe Dispositionsänderung
  • 1938 1 Register ersetzt (das letzte mit Metallpfeifen von 1866) durch Gebrüder Jehmlich. Einbau eines Zusatzregisters
  • 1985/86 Überholung der Orgel durch Eule Orgelbau, 1 Register von 1938 verändert und das Zusatzregister wieder entfernt.

Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Windladen: Schleifladen


Disposition
Leopold Kohl, Bautzen, 1866

1. Manual (C-f''') Hauptwerk 2. Manual (C-f‘''): Oberwerk Pedal (C-d’)
Principal 16' ** Gedackt 16' C-h° *, ab c‘ ** Untersatz 32' *
Octave 8' ** Principal 8' ** Principalbaß 16' *
Gemshorn 8' ** Salicional 8’ ** Violonbaß 16' * (umintoniert **)
Viola di Gamba 8' ** Dulziana 8’ ** (war Flöte 8’) Subbaß 16' *
Konzertflöte 8' C-H *, ab c° **
(war Rohrflöte 8‘)
Gedackt 8' C-H *, ab c° ** Oktavbaß 8' *
Oktave 4' ** Octave 4' ** Violoncello 8' **
Spitzflöte 4' ** Rohrflöte 4' ** Gedacktbaß 8’ *
Quinte 2 2/3' ** Nassat 2 2/3' ** Choralbass 4’ **** (zusätzlich)
Octave 2' ** Octave 2' **

Posaune 16’ * (umgebaut **)

Mixtur 4fach 1 1/3‘ ** Terz 1 3/5’ *** (war Fugara 8')
Cornett 3fach (ab C) 2 2/3’ ** Mixtur 3fach 1’ **

Trompete 8‘ **

Tremulant


* Register: 32, davon 7 Pedalregister sowie Basslagen von 3 Manualregistern von 1866
*** 1 Register von 1938 (verändert 1986)
**** 1 von 1986
** übrige 1927

Spielhilfen/Hilfszüge
2 Normalkoppeln OW-HW und HW-P
2 Sperrventile HW und OW

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Kirchenklang e.V. und der evangelischen Kirchengemeinde
"katholische" Orgel: (Quelle: Akte Eule Orgelbau Bautzen)
OI-B-90

weiterführende Links

Webseite Ev. Kirchengemeinde
Webseite Kath.. Kirchengemeinde
Orgelarena Das Orgelfestival




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