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| - Orgeln - Neuapostolische Kirche Gifhorn |
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Die Orgel der Neuapostolischen Kirche
Gemeinde Gifhorn
Allgemein
Technische Angaben
Disposition
Allgemein Die Orgel der Neuapostolischen Kirche in Gifhorn wurde zeitgleich mit den Planungen des neuen Kirchengebäudes konzipiert. Nach Beendigung der wichtigsten Innenarbeiten begann im Oktober 1994 die Orgelmontage; dieser schloß sich unmittelbar ab 14. November die Intonation an. Die bisher größte Orgel der Neuapostolischen Kirchen des Landes Niedersachsen wurde in ca. anderthalbjähriger Bauzeit - darin sind die vorbereitenden Werkstattarbeiten eingeschlossen - von der Ahlborn Orgel GmbH Heimerdingen bei Stuttgart und der Orgelbaufirma Wilhelm Sauer, Frankfurt/Oder, erstellt.
Die kombinierte Pfeifen-Computer-Orgel ist nicht nur klanglich ein Meisterwerk, sondern zeugt auch von architektonischer Schönheit. Über Generationen gesammelte Erfahrungen im Pfeifenorgelbau wurden vereint mit den heutigen Errungenschaften der Elektronik. Neben 16 traditionellen Pfeifenstimmen stehen, verteilt auf drei Manuale und Pedal, gleichberechtigt 39 Register in moderner digitaler Computerbauweise. Duch speziell entwickelte Digital-Sampling-Technik wurde die originalgetreue Wiedergabe augezeichneter Pfeifenklänge möglich. Diverse Spielhilfen, darunter 18 freie Setzerkombinationen, erleichtern die Vorbereitung und Durchführung gottesdienstlicher und konzertanter Orgelmusik.
Entgegen der im ausgehenden 19. Jahrhundert üblichen Fassadenbauweise der Orgel, deren Prospekt das Orgelwerk lediglich verdecken und umkleiden soll und somit ohne Beziehung zum inneren Aufbau des Instrumentes gestaltet ist, wird bei der Gifhorner Orgel der reichgegliederte Prospekt mit seinen klingenden Prinzipalpfeifen und der waagerechten in den Raum ragenden Spanischen Trompeten wieder zum Spiegelbild der Orgel. Somit gebührt der Gifhorner Orgel nicht nur im klanglichen Bereich Bewunderung, sondern auch wegen ihres künstlerisch gestalteten Prospekts. Mit ihrer dekorativen Wirkung ist die Orgel Bestandteil des Raumes, für den sie geschaffen und mit dem sie architektonisch eng verbunden ist.
Technische Angaben
Breite: 5,80 Meter, Höhe: 7,47 Meter, Tiefe: 3 Meter
1266 Pfeifen, davon 148 in Holzbauweise größte Pfeife 4,90 Meter, kleinste Pfeife: 186 Milimeter
10 Spezialtonstrahler für die Wiedergabe der Computerstimmen
Die reichhaltige Disposition ermöglicht die authentische Darstellung von Orgelmusik aller Stilepochen.
Disposition:
| I. Manual Rückpositiv |
II. Manual Hauptwerk |
III. Manual Schwellwerk |
Pedalwerk |
Holzgedackt 8'
Quintade 8'
Rohrflöte 4'
Prinzipal 2'
Blockflöte 2'
Sesquialtera 2fach
Quinte 1 1/3'
Zimbel 3fach
Regal 16'
Krummhorn 8'
Spanische Trompete 8'
Tremulant |
Bordun 16'
Prinzipal 8'
Holzflöte 8'
Gemshorn 8'
Unda maris 8'
Oktave 4' Kleingedackt 4'
Quinte 2 2/3'
Superoktave 2'
Mixtur 5fach
Kleinmixtur 3-4fach
Trompete 16'
Trompete 8'
Spanische Trompete 8'
Tremulant |
Salizional 16'
Holzprinzipal 8'
Bordun 8'
Gambe 8'
Schwebung 8'
Oktave 4'
Hohlflöte 4'
Salizet 4'
Nasat 2 2/3'
Ital- Prinzipal 2'
Waldflöte 2'
Terzflöte 1 3/5'
Sifflöte 1'
Streicher-Mixtur 4fach
Scharff 4fach
Dulzian 16'
Oboe 8'
Clairon 4'
Tremulant |
Prinzipalbaß 16'
Subbaß 16'
Zartbaß 16'
Gemshornbaß 16'
Quintbaß 10 2/3'
Oktavbaß 8'
Baßflöte 8'
Choralbaß 4'
Flöte 4'
Hintersatz 4fach
Posaune 16'
Trompete 8'
Klarine 4'
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| Spielhilfen |
• 7 Koppeln als Tritte, Drücker und Registerschalter in Wechselwirkung I/II,III/II, III/I, I/P, III/P, Generalkoppel
• Schwelltritt für Manual III, Walze • Plenum, Tutti, Zungen ab, Walze an, 18 freie Setzerkombinationen als Drücker und Tritte • Klaviaturumfang C-g''' Pedalumfang C-f' • Schleifladen, elektrische Spiel- und Registertraktur
Disposition: Peter Fräßdorf, Frankfurt/Oder, Reinhard Hiese, Gifhorn
Mensuren und Intonation: Peter Fräßdorf
Prospektgestaltung: Peter Dohne und Gunnar Weidner, Frankfurt/Oder |
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