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Die Orgel in St. Matthäus Paddingbüttel

Das Instrument
Disposition


Das Instrument

Über das Instrument und die Historie der Orgel in Padingbüttel ist leider fast gar nichts überliefert, da ein Archivbrand viele Akten vernichtet hat. Daher ist das meiste Vermutung und zur Zeit nicht mit Fakten zu untermauern.

Viele Details der Padingbütteler Orgel deuten darauf hin, dass sie im 17. bzw. frühem 18. Jahrhundert erbaut sein worden muss - also aus der Zeit um Arp Schnittger stammt, ohne dass der Erbauer überliefert ist. Einige Pfeiffen deuten auf ein Alter von rund 300 Jahren hin. Die Pfeiffen des Hauptwerkes waren ursprünglich klingende Pfeiffen, die aber heute stillgelegt sind. Da aber die Zuleitungsschläuche für die Luftzufuhr und die entsprechenden Laden noch vorhanden sind, ist eine Reaktivierung möglich. Auch ein vakanter Registerzug am Spieltisch ist vorhanden. Die Orgel ist einmanualig mit angehängtem Pedal (d.h.: das Pedal verfügt über kein eigenes klingendes Register). Das Orgelwerk ist das Rückpositiv, das Hauptwerk ist zur Zeit nur Zierde und Schmuck. Auch diese Orgel ist nicht gleichstufig temperiert gestimmt, wenn auch dieses Klangkonzept heute nicht so klar ist, wie in der Dorumer Orgel.

Ingo Hoesch


Disposition der Orgel

Hauptwerk
Gedackt 8´
Principal 4´
Flöte 4´
Oktave 2´
Quinte 1 1/3´

Prospektpfeifen Hauptwerk zur Zeit stillgelegt (nicht klingend)
Ein vakanter Registerzug
Pedal angehängt (P / RP)

Mit freundlicher Genehmigung von Ingo Hoesch
OI-P-1



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