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Die Orgel der St.-Johannis-Kirche Uslar

Die Hauptorgel
Disposition der Hauptorgel
Die Chororgel

Die Kirche
Ansprechpartner

Die Hauptorgel

Die Hauptorgel der St. Johannis-Kirche steht auf der West-Empore und wurde 1845 von der Firma Euler in Gottsbüren erbaut. Sie gehört heute zu den herausragenden Orgeln in Südniedersachsen. 1936, 1968, 1980 und 1998 erfolgten Umbauten/Erweiterungen beziehungsweise Restaurierungen durch die Orgelbaufirmen Ott und Janke. In ihrem Kern ist sie mit ihren 26 klingenden Registern, verteilt auf zwei Manuale und Pedal, aber noch so erhalten, wie sie ursprünglich von der Firma Euler erbaut wurde. Sowohl Spieltraktur als auch Regierwerk sind rein mechanisch. Das Pfeifenwerk steht auf Schleifladen.


Disposition der Hauptorgel:

Hauptwerk (I / C-f''' Oberwerk II / C-f''' Pedal C-f'
Bordun 16' Gedackt 8' Subbass 16'
Prinzipal 8' Viola da Gamba 8' Prinzipal 8'
Rohrflöte 8' Prinzipal 4' Violon 8'
Oktave 4' Rohrflöte 4' Oktave 4'
Gemshorn 4' Oktave 2 Mixtur 4fach
Nasat 2 2/3' Quinte 1 1/3' Posaune 16'
Sifflöte 2' Terzzimbel 3fach Trompete 8'
Terz 1 3/5' Krummhorn 8' Clarine 4'
Mixtur 4-5fach
Trompete 8'

Spielhilfen: Tremulant; Koppel II/I; Koppel I/P

Die Chororgel

Die kleine Chororgel steht im hohen Chor der St. Johannis-Kirche auf der rechten Seite. Sie wurde in den 1960er-Jahren von der Firma Hammer erbaut und hat drei Register (8', 4', 2'), die auf geteilter Lade stehen. Das Pedal ist angehängt und hat keine eigenen Register.


Die Kirche

Aus drei Epochen stammt die inmitten der Uslarer Altstadt gelegene St. Johannis-Kirche: Überreste der ursprünglichen romanischen Kirche sind in der Westwand des Turmes enthalten; der das Kirchenschiff überragende hohe Chor stammt aus der Epoche, als Uslar Residenz des Welfenherzogs Otto des Einäugigen war. Die Grundsteinlegung erfolgte am 20. Mai 1428.

Für die Vollendung einer großen gotischen Kirche fehlten hinfort die Mittel. Da der alte romanische Bau als Predigtkirche ungeeignet war, baute man an den hohen Chor 1845 ein geräumiges Kirchenschiff nach den Plänen des gebürtigen Uslarers Georg Ludwig Friedrich Laves. Die jüngste Innenrenovierung der Kirche erfolgte in den Jahren 1990/91.

Bemerkenswerte Kunstschätze der Kirche sind der Altar, die Glasbilder des Mittelfensters im hohen Chor und das Sakramentshaus, sämtlich aus dem 15. Jahrhundert stammend. Wenn Sie die Kirche besuchen und vor dem Altar stehen, betrachten Sie einmal besonders das geschnitzte Bild rechts unten neben der Darstellung der Kreuzigung. In drastischer Weise bringt es den Glauben an den Sieg Jesu Christi über Sünde, Tod und Teufel zum Ausdruck: Jesus hat das Tor der Hölle aufgebrochen. Er trägt ein Triumphkreuz und führt Adam und Eva als Repräsentanten der Menschheit aus dem Gefängnis des Todes. Dahinter drängen weitere Gestalten heraus, die erwartungsvoll auf den Erlöser blicken. Ein Teufel liegt zerquetscht unter der herausgebrochenen Höllenpforte, während andere machtlos und grollend vor dem Sieger zurückweichen.

Kirchen sind Orte der Stille und des Gebets. Viele Menschen haben das Bedürfnis, abseits der Gottesdienstzeiten eine Kirche aufzusuchen, um in diesem ganz besonderen Raum zu beten, eines lieben, möglicherweise verstorbenen Menschen zu gedenken, eine Kerze anzuzünden oder einfach um die besondere Atmosphäre dieses Raumes auf sich wirken zu lassen.

In der St. Johannis-Kirche haben Sie diese Möglichkeit. Die St. Johannis-Kirche hat im Oktober 2003 das Signet „Verlässlich geöffnete Kirche“ (siehe rechts) verliehen bekommen. Das bedeutet, dass sie an mindestens 5 Tagen in der Woche je 4 Stunden geöffnet sein muss. Die St. Johannis-Kirche ist in den Sommermonaten täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, ansonsten von 10 bis 17 Uhr.

Sie sind herzlich willkommen!


Ansprechpartner/Kontakt

Ev.-luth. St. Johannis-Kirchengemeinde
Gemeindebüro
Kreuzstraße 10
37170 Uslar

Telefon: 05571/302336


Mit freundlicher Genehmigung der Kirchengemeinde
OI-U-5
weiterführende Links:

Webseite Kirchenmusik Uslar
Webseite St. Johannis Uslar
Zeitungsmeldung Restaurierung 2013



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