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Frank Scheffler

geboren 1970 in Gießen, studierte an der Musikhochschule in Stuttgart Kirchenmusik (B und A), und in Frankfurt Konzertfach Orgel und künstlerische Ausbildung Dirigieren (Abschluß 2000). Seine Orgelprofessoren waren Jon Laukvik (1992-1997) und Daniel Roth (1997-1999). Nach 2000 folgten private Studien u.a. bei Gerhard Gnann.

Er war Finalist und Preisträger der Internationalen Orgelwoche Nürnberg um den Johann-Pachelbel-Preis 1998.

1999 übernahm er die 100-prozentige A-Stelle als Kantor und Organist der Dankeskirche Bad Nauheim. 2004-2010 erhielt er zusätzlich einen Lehrauftrag als Dozent für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation im Fachbereich Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Frankfurt am Main. Seine Lehrtätigkeit setzte er auch an der Universität von Salt Lake City fort, wo er im Sommer 2012 Orgelstudenten des Studiengangs Bachelor und Master im Auftrag der American Guild of Organists (AGO) unterrichtete.

Er ergänzte seine pädagogische Tätigkeit durch eine Weiterbildung in Alexandertechnik, einer Bewegungstechnik zur effizienten mentalen, emotionalen und körperlichen Ausrichtung, die vor allem von Musikern und Schauspielern genutzt wird. Nach der berufbegleitenden Ausbildung 2008-2014 in Köln (`skills´) und Nimwegen/ Holland (ATCN) konnte er sich im April 2014 als Lehrer der Alexandertechnik qualifizieren.

Frank Scheffler unternahm seit 1988 Konzertreisen in Deutschland, Frankreich, England, Schweiz, Belgien, Finnland, Lettland, Estland, Polen, den USA und Russland. Dabei konzertierte er an einigen der berühmtesten Orgeln der Welt, z. B. im Dom zu Riga (2001), an der Cavaille-Coll-Orgel von Saint-Sulpice Paris (2002), in der Frauenkirche Dresden (2006 und 2014) sowie 2012 an der großen Orgel des Mormon Tabernacle Salt Lake City (USA).

Uraufführungen für ihn komponierter zeitgenössischer Werke von Georg Wötzer (Stuttgart) und Franklin D. Ashdown (USA) bereicherten das Spektrum seines Repertoires, das Werke aller Epochen beinhaltet. Besondere Schwerpunkte seiner solistischen Konzerttätigkeit bilden dabei die Orgelwerke Bachs sowie die großen Kompositionen der deutschen und französischen Romantik. Gemeinsam mit verschiedenen Orchestern war er als Solist bei Orgelkonzerten Rheinbergers, Poulencs und Guilmants zu hören.

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen beim Hessischen Rundfunk und Bayrischen Rundfunk, darunter auch einige Live-Mitschnitte, sowie mehrere CD- Aufnahmen dokumentieren sein musikalisches Wirken. Seine Einspielung der Reubke-Sonate wurde im Internet als `Beste Orgel CD 2002´ bezeichnet.

Als Dirigent führte er die meisten bedeutenden kirchenmusikalischen Oratorien auf, so zum Beispiel Elias, Paulus und Lobgesang von Felix Mendelssohn, Johannespassion und Weihnachtsoratorium 1-6 von J. S. Bach, W. A. Mozarts c-moll Messe und die Krönungsmesse, die Requien von Duruflé, Fauré, Mozart und Brahms, Händels Messias sowie Joseph Haydns Schöpfung und die Jahreszeiten. Dabei legt er Wert auf die Zusammenarbeit mit Interpreten, die mit historisch informierter Aufführungspraxis vertraut sind. Mit seinem Kammerchor `Consonare´ interpretierte er u.a. die Bach´schen Motetten und konzertierte in Deutschland und Russland (Sankt Petersburg).

Die von ihm verantwortete Konzertreihe an der Dankeskirche Bad Nauheim wird seit 15 Jahren überregional beachtet und jährlich von über 5000 Menschen besucht.


Mit freundlicher Genehmigung von Frank Scheffler
OI-KM-S-4



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