Die Geschichte der Orgeln
vor 1822 war bereits eine Orgel unbekannter Bauart und Herkunft vorhanden
1822 oder 1828 Anschaffung einer neuen Orgel, Erbauer unbekannt
13.12.1914 Weihe einer neuen Orgel, erbaut von Orgelbau Späth (Ennetach) op. 238 mit 16 Registern, zwei Manualen und Pedal, pneumatischer trkatur und Taschenladen. Gesamtkosten: 7374 Mark, Dachbodenorgel
Der klassizistische Gehäusekorpus steht als Attrappe auf der Empore.
17.11.1963 Weihe einer weiteren Orgel, ebenfalls erbaut von Orgelbau Späth aus Ennetach, op. 761.
25 Register (unter Verwendung von 12 Registern der Vorgängerorgel), zwei Manuale und Pedal
Neues Gehäuse an der Westwand mit Hauptwerk (9 Register), Pedal (7 Register) und Rückpositiv (9 Register). Das Rückpositiv wurde in die Brüstung eingebaut mit der Attrappe der Vorgängerorgel als Gehäuse und farblich neu gefasst.
Die Registertraktur war elektrisch, die Spieltraktur mechanisch, der Spieltisch freistehend.
Gesamtkosten: 52.000 DM
01.11.2025 Weihe der neuen Orgel, erbaut von Tilman Trefz aus Kernen-Rommelshausen (op. 14)
Das Vorgängerinstrument wies derart viele Mängel auf, dass ein Neubau unerlässlich war. Die neue Orgel, mit zwei Manualen und Pedal, hat 23 Register. Das Hauptwerk mit 10 Registern ist in der Brüstung untergebracht, das Schwellwerk mit 8 Registern an der Nordwand und das Pedal mit 5 Registern an der Südwand.
Die Register- und Spieltraktur ist mechanisch, der Spieltisch weiterhin freistehend. Kosten: 550.000 €
Beste Raumpräsenz
Das kräftigste Werk steht direkt in der Brüstung und kann sich optimal entfalten
Symbiose mit dem Raum
Die Orgel ist modern, aber zurückhaltend eingebunden, Umbauten sind nicht erforderlich
Wartungsfreundlich
Alle Teilwerke sind für Wartung und Stimmung leicht zugänglich
Platz und Licht
Auf der Empore entsteht eine große, vielfältig nutzbare Fläche, gut einsehbar vom Spieltisch
Gutes Zusammenspiel
Die Bässe und das dynamische Schwellwerk verschmelzen mit Chor und Orchester auf der Empore
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