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13. Münchner Orgelsommer
Carlo Maria Barile ehrt Karl Richter an historischer Wirkungsstätte

Am Donnerstag, 30. Juli 2026, um 20 Uhr gastiert der italienische Organist Carlo Maria Barile in der Markuskirche München im Rahmen des 13. Münchner Orgelsommers. Unter dem Motto „100 Jahre Karl Richter: Eine Hommage" widmet er sein Konzert dem legendären Thomaskantor und Münchner Organisten, der von 1951 bis zu seinem Tod 1981 an St. Markus wirkte.

Das Programm präsentiert Johann Sebastian Bachs Jugendwerke und frühe Meisterstücke, darunter Raritäten aus der Neumeister- und Kirnberger-Sammlung. Barile spielt sowohl an der historischen Ott-Orgel als auch an der Steinmeyer-Orgel – eine besondere Hommage an den großen Bach-Interpreten. Den Höhepunkt bildet die berühmte Toccata und Fuge in d-Moll BWV 565.

Carlo Maria Barile, 1989 in Ferrara geboren, verbindet in einzigartiger Weise klassische Virtuosität mit stilistischer Vielseitigkeit. Nach seinem Orgelstudium mit Auszeichnung am Konservatorium „Niccolò Piccinni" in Bari erwarb er 2011 das Konzertexamen an der Hochschule für Musik Detmold bei Tomasz A. Nowak und 2016 den Master in Alter Musik in Neapel bei Antonio Florio. Weitere prägende Studien absolvierte er bei Ullrich Böhme in Leipzig und Naji Hakim in Paris. 2023 schloss er den Bachelor in Kirchenmusik an der HfKM Regensburg ab, wo er auch als Lehrbeauftragter tätig war.
Der vielseitige Musiker trat nicht nur als Organist und Cembalist in renommierten Häusern wie der Thomaskirche Leipzig, dem Concertgebouw Amsterdam und dem Teatro di San Carlo Neapel auf, sondern auch als Jazzpianist im legendären Dizzy's Club – Jazz at Lincoln Center New York. Seit 2015 verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit der Markuskirche München.



28.07.2026, Pressemitteilung St. Markus München
Foto: © Anne Werkmeister
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