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37. Musikfest Bremen: Orgelkonzerte Das Arp-Schnitger-Festival
Das 37. Musikfest Bremen findet vom 15. August bis zum 4. September 2026 statt. In über 45 Veranstaltungen werden exquisite Konzerterlebnisse in Darbietungen höchster Qualität geboten. Neben dem 2010 gegründeten Arp-Schnitger-Festival (18.–23. August) veranstaltet das Musikfest Bremen in diesem Jahr drei weitere Orgelkonzerte.
Das Arp-Schnitger-Festival
Seit 2010 rückt das Musikfest Bremen das Erbe des legendären Orgelbaumeisters Arp Schnitger (1648 – 1719) in den Fokus und gestaltet einzigartige Konzerte im Orgelparadies rund um Bremen. Dabei steht von Anbeginn an nicht allein das Schaffen Schnitgers im Mittelpunkt. Zum einen wird der Blick gezielt auch auf sein Umfeld gelenkt, das mit Vertretern wie Christian Vater, Erasmus Bielfeldt oder Dietrich Chris-toph Gloger ebenfalls prachtvolle und klangschöne Orgeln hinterlassen hat. Zum anderen wird bahnbrechenden ausländischen Einflüssen z. B. aus den Niederlanden oder Italien nachgespürt, die für die Entwicklung der Norddeutschen Orgelschule prägend waren. Mit den ausgewählten Repertoires konzentriert sich die Reihe dieses Jahr erneut auf Johann Sebastian Bach, der nicht nur Schnitgers Instrumente besonders schätzte, sondern für dessen Orgelmusik die Impulse zahlreicher norddeutscher Meister besonders wichtig waren. Mit diesem Zusammenspiel wird der singulären Stellung Schnitgers als Orgelbauer und seiner Bedeutung für die weitere Entwicklung der europäischen Orgelkultur Rechnung getragen und sein Erbe auch für die heutige Generation hautnah erlebbar.
Die Konzerte des Arp-Schnitger-Festivals:
Arp-Schnitger-Festival I: Solo für Anastasia (kein Orgelkonzert)
Di 18. August 2026, 19:30 Uhr, St. Bartholomäuskirche, Golzwarden
Da die Orgel in der Taufkirche Schnitgers nicht bespielbar ist, stellt sich dort die 1994 in Jekaterinenburg geborene und seit 2012 in Deutschland lebende Cellistin Anastasia Kobekina vor. Im Zentrum ihres Gastspiels stehen drei Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach, die die Künstlerin mit einem Werk von Hildegard von Bingen sowie Werken zeitgenössischer Komponisten kombiniert. Vom vielversprechenden Nachwuchsstar hat sich Anastasia Kobekina längst zu einer der führenden Cellistinnen unserer Tage entwickelt. Ihr Spiel von „großer Reife“ (FAZ) und „hinreißender Eleganz“ (Tagesspiegel) überzeugt durch Präzision, Farbenreichtum und klare Phrasierung. Neben der technischen Brillanz und künstlerischen Aussagekraft blitzt bei ihr auch immer eine entwaffnende Natürlichkeit durch, mit der sie eine unmittelbare Verbindung zu ihrem Publikum herstellt. Für ihr Solo-Recital in Golzwarden kündigt sie ein Programm von beeindruckender Bandbreite und Fantasie an, welches die Ausdrucksmöglichkeiten des Cellos über fast ein Jahrtausend Musikgeschichte hinweg aufzeigt. Es beginnt in kontemplativer Stille mit „O frondens virga“, der Adaption einer hypnotischen Vokalkomposition von Hildegard von Bingen, deren spirituelle Reinheit in der singenden Stimme des Cellos eine natürliche Resonanz findet. Von
dort wendet sich Kobekina dem Grundstein des Solo-Cello-Repertoires zu: den ersten drei der insgesamt sechs Solosuiten von Bach. Mit ihrer rhythmischen Vitalität und melodischen Komplexität zählen sie bis heute zu den beeindruckendsten Solo-Werken für dieses Instrument. Verflochten mit den Bach-Suiten sind kurze Werke von Komponisten unserer Zeit wie Jonny Greenwood, Bryce Dessner, Edmund Finnis oder Anastasias Vater Vladimir Kobekin. So entsteht ein originelles musikalisches Kaleidoskop, das einen faszinierenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegen-wart eröffnet und in Klangwelten voller Tiefe und Überraschungen entführt.
Arp-Schnitger-Festival II: Solo contro tutti
Mi 19. August 2026, 19:30 Uhr, St. Willehadi-Kirche, Osterholz-Scharmbeck
In der Scharmbecker St. Willehadi-Kirche stellt sich am Mittwoch, 19. August, um 19.30 Uhr das Instrumentalensemble Verità Baroque vor. Das innovative Kollektiv junger Musizierender auf historischen Instrumenten zeigt unter dem Titel „Solo contro tutti“, wie sich im Barock zwei Formen des Konzerts etablierten: solo und grosso. Während im Solokonzert ein einziger Solist virtuos aus dem Orchester hervortritt, trifft im Concerto grosso ein Hauptorchester auf eine Solistengruppe. Mit Werken von An-tonio Vivaldi und Arcangelo Corelli werden die wichtigsten Vertreter beider Genres reizvoll einander gegenübergestellt. Auf der Orgel von Erasmus Bielfeldt erklingt mit der Pastorale wiederum das wohl bekannteste Werk des italienischen Barockkomponisten Domenico Zipoli.
Arp-Schnitger-Festival III: Von Meistern und Schülern
Do 20. August 2026, 19:30 Uhr, St. Cosmas- und Damiankirche, Bockhorn
Das Arp-Schnitger-Festival wirft neben den Instrumenten des namengebenden Orgelbauers den Blick auch auf Schnitgers Vorgänger und Nachfolger. Einer der bedeutendsten Gesellen aus seiner Werkstatt ist Christian Vater, der für die St. Cosmas- und Damian Kirche in Bockhorn eine prächtige Orgel mit 19 Registern auf zwei Manualen und Pedal schuf. Von Meistern und Schülern handelt folgerichtig auch das Programm, das Masato Suzuki dort am Donnerstag, 20. August, um 19.30 Uhr, präsentiert. Als Sohn des Gründers des berühmten Bach Collegiums Japan, Masaaki Suzuki, ist auch für ihn Johann Sebastian Bach ein Fixpunkt. Komplettiert unter anderem um Werke von Dieterich Buxtehude und Georg Böhm wird einmal mehr deutlich, dass Bachs Genie nicht vom Himmel fiel, sondern für seine Orgelmusik gerade diese zwei Meister der Norddeutschen Orgelschule besonders prägend waren.
Arp-Schnitger-Festival IV: Juwel im Marschland
Fr 21. August 2026, 19:30 Uhr, Kirche St. Severi, Otterndorf
Ein weiterer Nachfolger Schnitgers ist Dietrich Christoph Gloger, der mit dem Instrument in der Kirche St. Severi in Otterndorf eine der großen Barockorgeln Norddeutschlands hinterlassen hat. Seit Oktober 2024 erstrahlt das Instrument nach einer umfassenden Restaurierung wieder in neuem Glanz. Für das Konzert am Freitag, 21. August, um 19.30 Uhr kündigt sich der japanische Dirigent, Organist und Cembalist Masaaki Suzuki an. Spätestens seit er mit seinem 1990 gegründeten Bach Collegium Japan eine mehrfach preisgekrönte Einspielung sämtlicher Bach-Kantaten vorgelegt hat, gilt er international als eine der bedeutendsten Koryphäen für die Musik des Thomaskantors. Derzeit arbeitet er an einer Gesamtausgabe der Orgelwerke von Bach und folgerichtig setzt er Werke wie Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564 sowie Choräle aus dem Orgelbüchlein BWV 599-644 des barocken Meisters auf das Programm für Otterndorf.
Arp-Schnitger-Festival V: Die Kunst der Fuge
Sa 22. August 2026, 19:30 Uhr, Findorffkirche, Grasberg
Das Gastspiel in der Findorffkirche in Grasberg am Samstag, 22. August, um 19.30 Uhr, gestalten zwei ausgewiesene Experten für die Musik von Johann Sebastian Bach: Masaaki und Masato Suzuki. Der Gründer des berühmten Bach Collegiums Japan widmet sich mit seinem Sohn einem der großen Meisterwerke des Thomaskantors: Die Kunst der Fuge. Bis heute begründet das bei seinem Tod unvollendet hinterlassene Werk den Ruhm Bachs als einer der größten Meister in der kontrapunktischen Kunst der Fugenkomposition. Die Suzukis spielen das Werk größtenteils auf zwei Cembali, wobei für einige Teile des Konzerts aber selbstverständlich auch die berühmte Schnitger-Orgel zum Einsatz kommt.
Arp-Schnitger-Festival VI: Wege zu Bach – die Motetten
So 23. August 2026, 19:00 Uhr, St. Cyprian- und Corneliuskirche, Ganderkesee
Am Sonntag, 23. August, findet um 19 Uhr in der St. Cyprian- und Corneliuskirche wieder das Abschlusskonzert des Arp-Schnitger-Festivals statt. Dafür leitet Lionel Meunier, der französische Bass und Ensemblegründer von Vox Luminis, eine weitere Ausgabe des Musikfest-Ateliers „Wege zu Bach“. Standen in den Vorjahren die Einflüsse im Mittelpunkt, die dem Komponisten wichtige Anregungen lieferten, steht im diesjährigen Atelier der Meister selbst im Fokus. Im Rahmen eines mehrtägigen Workshops vor Ort widmen sich Meunier und sein Dozenten-Team mit jungen Sänger*innen und Organist*innen aus der ganzen Welt Bachs fünf Motetten BWV 225-229. Im riesigen Gesamtwerk von Johann Sebastian Bach bilden die Motetten nur eine kleine Gruppe, die sich zumal neben den rund 200 überlieferten Kantaten recht bescheiden ausnimmt. Die überlieferten Motetten komponierte Bach wahrscheinlich in der Zeit seines Amtes als Thomaskantor im Zeitraum von 1723 bis 1730. Sie waren lukrative Gelegenheitswerke, eben nicht für den Sonntagsgottesdienst, sondern für aktuelle, private Anlässe des Bürgertums: für Trauerfeiern, Gedächtnisgottesdienste, Beerdigungen oder Hochzeiten. Bach widmete in ihnen der musikalischen Ausdruckskraft des Wortes viel Aufmerksamkeit und nutzte eine große Vielfalt an Klangfarben, Texturen und Effekten. Die Motetten waren aber auch die ersten Werke, die nach Bachs Tod gedruckt wurden, sodass diese Musik schnell ins aufblühende bürgerliche Konzertleben Einzug hielt. Die Ausführenden haben die Wahl, sie entweder a cappella oder mit Instrumentalbegleitung aufzuführen. Lionel Meunier lässt sie mit den Atelier-Sänger*innen – natürlich! – mit der Schnitger-Orgel erklingen.
Weitere Orgelkonzerte im Rahmen des 37. Musikfest Bremen

Shootingstar an der Orgel
Di 25. August 2026, 20:00 Uhr, Kirche St. Antonius, Papenburg
In der Kirche St. Antonius gastiert Jan Liebermann, der mit gerade einmal 20 Jahren als einer der vielversprechendsten jungen Organisten gilt. Beim Musikfest Bremen 2025 wurde er mit dem Förderpreis Deutschlandfunk ausgezeichnet und das mit dem Preis verbundene Engagement im Folgejahr löst er nun an der Walcker-Orgel ein. Nachdem der junge Künstler bereits in der Berliner Philharmonie, im Hamburger Michel oder im King’s College Cambridge gespielt hat, wird er nun das imposante Instrument in Papenburg mit Werken von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Louis Vierne und Franz Liszt zum Klingen zu bringen.
Bach und die Norddeutsche Schule
Mi 26. August 2026, 19:30 Uhr, Kirche St. Johannes Baptist, Molbergen
Das Erstmalige Musikfest-Gastspiel in der Kirche St. Johannes Baptist in Molbergen stellt eine Premiere dar. Die dortige mit 30 Registern auf drei Manualen und Pedal erbaute Orgel von 1964 verdankt ihr prächtiges barockes Aussehen dem Umstand, dass für das Gehäuse Teile der Orgel von 1724 wiederverwendet wurden. Auf ihr spielt Krzysztof Urbaniak, Professor für historische Orgel sowie Leiter des Arp-Schnitger-Instituts für Orgel und Orgelbau an der Hochschule für Künste Bremen und Gewinner des 1. Preises beim Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb 2010 im Rahmen des Musikfest Bremen. Er vereint in seinem Programm drei Meister norddeutscher Orgelmusik des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts: Dieterich Buxtehude, Nicolaus Bruhns und Johann Sebastian Bach. Damit kann Urbaniak einmal mehr den Beweis antreten, dass Letzterer maßgeblich von Buxtehude und Bruhns beeinflusst wurde, gleichzeitig aber alles daransetzte, seine Vorbilder noch zu überbieten.
Die Orgel-Queen (AUSVERKAUFT!)
Do 3. September 2026, 19:30 Uhr, St. Petri-Dom, Bremen
Sie ist ein Phänomen: Anna Lapwood. Wohl niemand hat in den letzten Jahren die Orgel so viel Aufmerksamkeit verschafft wie sie. Weil sie verstanden hat, dass man das Instrument mit der größten Lautstärke und dem größten Tonumfang wunderbar auf Social Media präsentieren kann. Und sie zeigt dabei auch gleich, welche artistischen Höchstleistungen mit dem Orgelspiel verbunden sind. Mittlerweile hat die 30-jährige Britin, die seit Mai 2025 offizielle Organistin der Londoner Royal Albert Hall ist, jeweils rund 1,5 Millionen Follower auf TikTok und Instagram. Damit lässt sie locker alle Größen der Klassikszene hinter sich und stößt in Dimensionen vor, die sonst nur Künstler*innen aus der Pop-Szene erreichen. Sie selbst kommentiert den Hype eher lapidar: »Ich versuche einfach nur, meine eigene Begeisterung für das Instrument und die Musik, die ich spiele, zu teilen.« Vielleicht ist auch das ein Teil ihres Erfolgs: Anna Lapwood nimmt ihr Publikum ernst und sucht mit charmanten Moderationen bei ihren Konzerten auch ganz analog die Verbindung zu den Menschen.
Kurzinfo: 37. Musikfest Bremen 2026: Orgelkonzerte
Veranstaltung 1: „Arp-Schnitger-Festival I: „Solo für Anastasia“
Künstlerin: Anastasia Kobekina, Violoncello
Termin / Ort: Dienstag, 18. August, 19.30 Uhr, Kirche St. Bartholomäus, Golzwarden
Eintrittspreis: Einheitspreis € 20
Info / Tickets: https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/asf-i-solo-fuer-anastasia/
Veranstaltung 2: Arp-Schnitger-Festival II: „Solo contro tutti“
Künstler*innen: Verità Baroque, Instrumentalensemble
Ort: Kirche St. Willehadi, Osterholz-Scharmbeck
Termin / Uhrzeit: Mittwoch, 19. August, 19.30 Uhr
Eintrittspreise: Einheitspreis € 25
Info / Tickets: https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/asf-ii-solo-contro-tutti/
Veranstaltung 3: Arp-Schnitger-Festival III: „Von Meistern und Schülern“
Künstler: Masato Suzuki, Orgel
Ort: St. Cosmas- und Damian Kirche, Bockhorn
Termin / Uhrzeit: Donnerstag, 20. August, 19.30 Uhr
Eintrittspreise: Einheitspreis € 15
Info / Tickets: https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/asf-iii-von-meistern-und-schuelern/
Veranstaltung 4: Arp-Schnitger-Festival IV: „Juwel im Marschland“
Künstler: Masaaki Suzuki, Orgel
Ort: Kirche St. Severi, Otterndorf
Termin / Uhrzeit: Freitag, 21. August, 19.30 Uhr
Eintrittspreise: Einheitspreis € 18
Info / Tickets: https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/asf-iv-juwel-im-marschland/
Veranstaltung 5: Arp-Schnitger-Festival V: „Die Kunst der Fuge“
Künstler: Masaaki und Masato Suzuki, Cembalo und Orgel
Ort: Findorffkirche, Grasberg
Termin / Uhrzeit: Samstag, 22. August, 19.30 Uhr
Eintrittspreise: Einheitspreis € 25
Info / Tickets: https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/asf-v-die-kunst-der-fuge/
Veranstaltung 6: Arp-Schnitger-Festival VI: „Wege zu Bach – die Motetten“
Künstler: Teilnehmende des Musikfest-Ateliers: „Wege zu Bach“
Lionel Meunier, Leitung
Ort: St. Cyprian- und Corneliuskirche Ganderkesee
Termin / Uhrzeit: Sonntag, 23. August, 19.00 Uhr
Eintrittspreise: Einheitspreis € 32
Info / Tickets: https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/asf-vi-wege-zu-bach-die-motetten/
Veranstaltung 7: „Shootingstar an der Orgel“
Künstler: Jan Liebermann, Orgel
Ort: Kirche St. Antonius, Papenburg
Termin / Uhrzeit: Dienstag, 25. August, 20 Uhr
Eintrittspreise: Einheitspreis € 25
Info / Tickets: https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/shootingstar-an-der-orgel/
Veranstaltung 8: „Bach und die norddeutsche Schule“
Künstler: Krzysztof Urbaniak, Orgel
Ort: Kirche St. Johannes Baptist, Molbergen
Termin / Uhrzeit: Mittwoch, 26. August, 19.30 Uhr
Eintrittspreise: Einheitspreis € 15
Info / Tickets: https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/bach-und-die-norddeutsche-schule/
Veranstaltung 9: „Die Orgel-Queen“
Künstler: Anna Lapwood, Orgel
Ort: St. Petri Dom, Bremen
Termin / Uhrzeit: Donnerstag, 3. September, 19.30 Uhr
Eintrittspreise: Einheitspreis € 45 / 35 / 25 / 15
Info / Tickets: https://musikfest-bremen.de/veranstaltung/die-orgel-queen/ |
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23.07.2026, Pressemitteilung Musikfest Bremen
Fotos:
Jan Liebermann © Max Lautenschlaeger
Krzystof Urbaniak © Urbaniak |
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