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Orgelmatinée Musik und Texte
am 08.03.2026 um 11.30 Uhr in St. Matthäus München
Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz
Werke von Joseph Haydn (1732-1809), Charles Tournemire (1870-1939) und Ruth Zechlin (1926-2007)
Orgel: Armin Becker
Eintritt frei - Spenden erbeten
Im Zentrum der Orgelmatinée im März steht ein Werk der bedeutenden Komponistin Ruth Zechlin, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre: "Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz" aus dem Jahr 1996.
Die aus Sachsen stammende Komponistin studierte bei so berühmten Persönlichkeiten wie Johann Nepomuk David, Karl Straube und Günter Ramin. Sie arbeitete mit Hanns Eisler zusammen und stand im Kontakt mit dem gleichaltrigen Hans Werner Henze. Konzertreisen als Cembalistin führten sie durch ganz Europa. Ab 1969 war sie Professorin für Komposition, von 1990 bis 1993 Vizepräsidentin der Akademie der Künste in Berlin. Nach der Wiedervereinigung übersiedelte sie nach Bayern. Von ihr stammen Bühnen- und Orchesterwerke, Chor- und Kammermusik, Klavier-, Cembalo- und Orgelwerke, Film- und Hörspielmusik.
Umrahmt wird Zechlins Komposition von Werken, denen ebenfalls die "sieben letzten Worte" zugrundeliegen. Die bekannteste Bearbeitung ist wohl die von Joseph Haydn. Daraus erklingt die Introduktion in einer Übertragung für Orgel. Am Schluss steht der erste Satz über "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun" aus Charles Tournemires eindrucksvollem Zyklus aus dem Jahr 1935. |
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Pressemitteilung A. Becker, 05.02.2026 |
weiterführende Links:
Die Orgel in St. Matthäus München |
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