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Michal Markuszewski präsentiert polnisches und internationales Repertoire
Dresdner Orgelzyklus in der Kreuzkirche Dresden

Im Rahmen der Internationalen Dresdner Orgelwochen findet am Mittwoch, den 29. Juli 2026, um 20:00 Uhr eine Aufführung unter dem Titel „Werke von der Weichsel“ statt. Als Gastorganist des Abends im Dresdner Orgelzyklus tritt der polnische Universitätsprofessor Michał Markuszewski aus Warschau auf. Die Veranstaltung widmet sich der Präsentation historischer und zeitgenössischer Orgelliteratur und stellt dabei insbesondere das Schaffen polnischer Tonschöpfer vor.

Das Programm des Abends setzt sich aus Arbeiten verschiedener europäischer Epochen zusammen. Den Auftakt bilden ein Festliches Präludium pro Organo Pleno sowie eine stilgebundene Improvisation im Barockstil aus der Feder des Solisten selbst. Es folgen Johann Sebastian Bachs Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564 sowie Félix Alexandre Guilmants Marsch über „Lift Up Your Heads“ von G. F. Händel op. 15. Den Schwerpunkt des mittleren Teils bilden die Preludia Maryjne von Juliusz Łuciuk sowie Louis Viernes Lied aus den 24 Pièces en style Libre. Abgerundet wird die Werkauswahl durch Augustyn Blochs Fantasia per Organo von 1953, César Francks Prelude, Fugue et Variation op. 18 und Herbert Brewers Marche héroïque.

Der Solist Michał Markuszewski, Jahrgang 1980, absolvierte seine Ausbildung an der Warschauer Frédéric-Chopin-Musikakademie in den Fächern Orgel und Klavier. Seine postgradualen Studien schloss er an der Universität der Künste Berlin im Fach Orgelimprovisation sowie an der Hochschule für Musik in Würzburg mit dem Konzertdiplom ab. Er ist Preisträger internationaler Vergleiche in Zürich, Rumia sowie Liegnitz und erhielt Stipendien des polnischen Kulturministeriums. Seine bisherige Tätigkeit umfasst über 800 internationale Auftritte in Europa, den USA und Asien, darunter in der St. Paul’s Cathedral in London und in Notre-Dame de Paris.
Seit dem Jahr 2012 lehrt Markuszewski an der Frédéric-Chopin-Musikuniversität in Warschau, an der er 2022 zum Professor ernannt wurde. Für seine Verdienste wurde ihm 2018 die Medaille für „Verdienste um die polnische Kultur“ und 2024 die Medaille „Gloria Artis“ verliehen. Neben seiner Lehr- und Publikationstätigkeit zeichnete er für die Restaurierung der historischen Schlag-&-Söhne-Orgel von 1900 in der evangelisch-reformierten Kirche in Warschau verantwortlich, wo er seit 2004 als Organist und Leiter einer internationalen Veranstaltungsreihe wirkt.

Bereits vor dem Konzert, um 19:19 Uhr, lädt das Gesprächsformat „Unter der Stehlampe“ ein, im Dialog mit dem Organisten und einem Glas Orgelwein fachliche Hintergründe zum Programm und der polnischen Orgeltradition zu entdecken.

Tickets zum Preis von € 8 pro Person (ermäßigt € 6) sind erhältlich an der Konzertkasse der Kreuzkirche, online und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

27.07.2026, Pressemitteilung Kreuzkirche Dresden
weiterführende Links:

Die Orgel der Kreuzkirche Dresden
Informationen zum Konzert